Die neue, moderne Stereoanlage: Ein angemessener Ersatz für den etwa 10 Jahre alten Surroundreceiver samt 5.1 Lautsprechern.

Dynaudio Emit 20, Dynaudio Stand 3x, Marantz M-CR511, QED Ruby Anniversary

Budget: 1500 Euro

Der Kunde ist frisch gebackener Arzt wollte einen angemessenen Ersatz für den etwa 10 Jahre alten Surroundreceiver samt 5.1 Lautsprechern.

 

Das Paketangebot war damals günstig und en vogue. Jedoch sieht er eigentlich viel weniger Actionfilme und spielt weniger Konsole als er: ganz viel und gerne Musik hört. Und zwar ausschließlich drahtlos von Handy und Computer. Es galt also eine sehr gute Stereoanlage zusammenzustellen, mit allen drahtlosen Möglichkeiten. Zudem sollte der Fernseher für besseren Klang angeschlossen werden.

 

Die Auswahl der Stereo-Receiver in dieser Preisklasse beschränkt sich auf drei Modelle: Marantz Melody Stream M-CR511, Onkyo TX-8150 sowie Yamaha RN-N602. Während der Marantz mit einem effizienten Class-D Verstärker modern, schlank und stromsparend daherkommt, sind Onkyo und Yamaha ausgewachsene Verstärker - 44cm breit und reichlich Watt auf den Spulen.

 

Die Lautsprecherauswahl war nicht so einfach - der Klang der Anlage hängt entscheidend davon ab, wie sie in den Räumlichkeiten den Musikgeschmack abbilden. Daher nahmen wir uns die Zeit vier Paare ausgiebig an den zwei Verstärkern zu hören. KEF Q300, B&W 685 S2, Klipsch RP-160M und Dynaudio Emit 20 standen zur Wahl. Die Ständer sind von Dynaudio. Preis zu Qualität und das Design sind schlicht unschlagbar.

 

Die Hörposition ließ sich dank der Ständer die links und rechts der Durchgangstür in der Altbauwohnung aufgestellt wurden optimal wählen - denn das Sofa stand direkt an der Wand gegenüber. Das Wägelchen zwischen den Türen, auf dem auch der Fernsehen steht, erlaubte den Anschluss des Verstärkers per 3 Meter vorkonfektioniertem QED Ruby Anniversary Kabel. Das TV Gerät wird über ein optisches QED Profile Kabel angeschlossen.  

 

Die ausgiebige Hörsession mit gitarrenlastiger Musik (z.B. Mars Volta) brachte letztendlich ein enges Rennen zwischen Klipsch und Dynaudio hervor. Da waren es letztendlich die etwas entspannteren Höhen und das ästhetische Empfinden, welche für die Wahl der Emit 20 sorgten. Der Marantz Verstärker klang knackig und präzise - auch hier gab der Formfaktor den Ausschlag - denn der alte Surroundreceiver hatte ähnliche Maße wie der Onkyo. (Der Yamaha wurde nicht getestet - zu nah ist er am Onkyo.)

 

Der Sound ist mächtig und prächtig. Die Verbindung über Spotify connect und Airplay absolut einwandfrei. Der Kunde absolut zufrieden.