Langsam aber sicher ist Geschichte Geschichte.

Creek Evolution 50A und 50CD mit QED uPlay Plug Bluetooth Empfänger sowie QED Cinch Kabeln.

Budget: 2200 Euro

Wenn die geliebte Vintage Stereoanlage so langsam aber sicher ihren Geist aufgibt. Und die moderne Art Musik zu hören zu verlockend wird. Dann ist es höchste Zeit für ein anständiges Update:  

 

Als Architekt ist der Kunde wertigen und langlebigen Dingen gegenüber sehr aufgeschlossen. Nicht zuletzt ist das Flötotto Regal, in dem die Hifi-Anlage, die Platten und die CDs stehen, bereits unsichtbare 40 Jahre alt. Mehr als 20 Jahre davon vollzog der Technics Verstärker seinen Dienst - allerdings zuletzt recht anfällig. Der zweite Grund, sich an Stereofluss zu wenden war der Sohnemann und das Deezer Abo im Hause. Wichtig aber zunächst: der immer noch fitte Denon Plattenspieler sollte integriert werden.   

 

Der erste Punkt wurde nach ausgiebiger Betrachtung alternativer Verstärker-Formen und Kombinationen mit CD-Spielern durch die Wahl einer Kombination von Creek abgehakt. Der schlanke, integrierte Creek Evolution 50A Verstärker sowie der passende CD-Spieler Evolution 50CD (inklusive DAC) sind ein Traumpaar. Wer einmal an diesen Reglern gedreht hat, könnte versucht sein, um die Produkte der großen Hersteller heutigen Datums einen großen Bogen zu machen.     

 

Damit der vorhandene Plattenspieler von Denon (ein Vorgänger des derzeitig erhältlichen 300er Modells) auch ältere Platten kräftig aber für die Lautsprecher schonend an den Verstärker liefert, wurde ein Vorverstärker dazwischen geschaltet. Der Box S von Pro-Ject hat einen schaltbaren Subsonic Filter integriert, wodurch Frequenzen unter 20Hz (für das menschliche Ohr nicht hörbar) von vor allem älteren Schallplatten eliminiert werden. Die Lautsprecher danken durch geringeren Ausschlag der Chassis.    

 

Klanglich höchstwertiges Streaming von Musik sollte unabhängig vom WLAN gewährleistet sein. Und zwar sowohl von der Musikplattform Deezer als auch von auf einem Samsung Tablet gespeicherten MP3 und ALAC Dateien. Hierzu wurde ein externer Bluetooth-Empfänger von QED (uPlay Puck) verwendet. Per aptX Standard, der in CD-Qualität Daten empfängt, sind nun der modernen Art Musik zu hören keine Grenzen mehr gesetzt.

Übrigens: Seit Android 6 (Marshmellow) kann der SD-Kartenslot tatsächlich auch Karten mit 128GB Volumen aufnehmen bzw. lesen. Ideal, wenn man an die 200 CDs besitzt.      

 

Somit sind alle gewünschten Funktionalitäten erreicht und die nächsten 20 Jahre können kommen. Sollte sich ein Streamingstandard ändern, kein Problem: Der Verstärker hat analoge Anschlüsse für alle externen "Ermöglicher" und bleibt qualitativ unangefochten. Der CD-Spieler mit seinem spitzen-DAC kann an optischen, coaxialen sowie USB Eingängen alle digitalen Mitspieler an den Verstärker weiterleiten. Alle Geräte sind durch hochwertige Kabel von QED verbunden. Jeder Musikfreund sollte einmal vernünftige Cinchkabel in der Hand gehalten und gegen die günstigen aus dem Elektronikmarkt verglichen haben. Keine Frage, dass hier ein gehöriger qualitativer Unterschied besteht.