Super: Ich sehe Rot!

KEF LS50, audiolab M-One, Dynaudio Stand 3x

Budget: 2500 Euro

Es gibt immer einen Weg, die moderne Stereoanlage wirklich auch passend zum Wohnraum zusammenzustellen. Und sich mit moderne Formen des Musikgenusses anzufreunden.     

 

Diese Kundin gibt ein klares Bekenntnis zur Farbe rot ab: Der Teppich im Wohnzimmer ist rot und die Stühle sind mit rotem Leder überzogen. Der Tisch und die zwei Katzen liefern mit tiefem Schwarz einen passenden Gegenpol. 

 

Beim ersten Hörversuch waren die Wunschlautsprecher ebenfalls noch schwarz. Nach einiger Zeit wurden sie heller, nun titan. Aber warum eigentlich nicht gleich rot? Auf schwarzen Ständern passen die roten doch ganz einfach fabelhaft zur restlichen Einrichtung! 

 

Gesagt getan, die roten KEF LS50 auf schönen schwarzen Ständern von Dynaudio sollen es sein. 

 

Die nächste Frage lautet dann: Durch welche Geräte wird die alte Stereoanlage abgelöst? Wir stehen vor einem schwarzen Klotz aus Plastik, bestehend aus Kassettendeck, CD-Spieler, Radio und Verstärkereinheit.   

 

Ganz einfach: Ein M-One von audiolab erledigt alles auf einmal. Er harmoniert sehr gut mit den LS50, er hat Bluetooth an Bord und für den Fall der Fälle digitale und analoge Eingänge. Braucht man die Eingänge denn nun überhaupt? Was ist mit den alten Schallplatten, den Mix-Kassetten und den gebrannten CDs, die ja wieder in voller Schönheit gehört werden sollen - soll man wirklich einen neuen Gerätepark anschaffen?

 

Die Lösung ist das Abonnement bei einem Musikanbieter wie Spotify. Eine eingehende Recherche bezüglich der Musikauswahl überzeugt von der Vielfalt, eine Einweisung in die praktische Bedienung an iMac oder iPad nimmt die Furcht vor der digitalen Welt. Alte Mix-Kassetten werden als Playlist angelegt, die raren Rockplatten sind in tadelloser Qualität vorhanden. Ab sofort gibt es keine weiteren Quellen, es wird ganz einfach per Bluetooth auf den M-One gestreamt.  

Als Sahnehäubchen kommt hinzu, dass die Lieblingsmusik nun auch auf dem Mobiltelefon gespeichert wird und einfach im Auto weitergehört werden kann. 

 

Doch auch Bluetooth kann mal seine Macken haben. Um diese zu umgehen und die Vorzüge eines stabilen WLAN Netzwerkes zu nutzen, schließen wir noch ein kleines, unsichtbar hinter dem M-One verborgenes Gerät von Google an. Nun kann die Musik ohne den Umweg über das Tablet oder Handy direkt vom Verstärker abgespielt werden. Perfekt! 

 

Darauf ein Glas guten Rotwein :-) Prost!