Musik aus der Wolke, ohne Regen.

Lumin T2, Innuos Zenith Mk3, Roon Nucleus

Budget: 1.500 - 3.400 - 4.500 Euro

3 Möglichkeiten, richtig gut zu streamen.  

 

Drei Kunden mit ganz unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen:

 

Einer beginnt mit dem Streaming wie ein 4-Jähriger das Radfahren lernt.

Der nächste ist erprobt, besitzt jedoch eine Hifi-Kette, die ein gehöriges Ungleichgewicht aufweist.

Ein weiterer steigt von "ganz gut" auf High End um.

 

Wenn, wie so oft im Stereofluss-Kundenkreis, die Gelegenheiten Musik zu hören wieder zunehmen, geht es auch darum, die neuen Möglichkeiten einzusetzen. Ist man zudem beruflich im Softwarebereich beheimatet, sind fortgeschrittene Oberflächen und Komfort entscheidend. Was liegt näher, als den McIntosh Verstärker und die Piega Säulen mit einem Roon Nucleus als Quelle zu ergänzen. Roon ist ein New Yorker Softwareunternehmen, welches im Bereich digitaler Musik die Quadratur des Kreises zustande gebracht hat und damit inzwischen einen "unfair advantage" besitzt. Das Produkt dient der umfassenden Bedienung. Und der Nucleus ist praktisch ein Beiwerk, ein Streamer, der die Software bestmöglich zum Laufen bringt. Gerippte Musik wird intelligent mit der von Streamingdienstleistern gelieferten vereint. Dazu sind Multiroom und Klangoptimierung nur zwei von vielen Dingen, die Teil eines permanenten Innovationszyklus sind. Eben typisch für moderne Software.  

 

Wenn Martin Logan Elektrostaten und eine hochspezielle Endstufe bisher von einem Streamer-DAC der 100-Euro-Klasse gefüttert werden, dann könnte man auf die Idee kommen, dass hier Optimierungsbedarf besteht. Und so ist es: Letztendlich fällt die Entscheidung auf eine würdige Quelle in Form des Lumin T2 Streamers mit High End-DAC. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Erreicht durch ein Stück Hardware, welches in dieser Kombination derzeit unerreicht ist. 

 

Der Dritte im Bunde ist mit den Kii Three schon dort, wo klangtechnisch das Optimum erreicht ist. Nachdem dies verdaut war, stand die Entscheidung für eine bessere Digitalquelle an. Ein DAC war aufgrund der in den Kii verbauten 12 Exemplare nicht notwendig. Da es aber eine Menge CDs zu rippen gab und die Plattformunabhängigkeit durch den Einsatz der auf dem Innuos laufenden Roon Software Voraussetzung war, fiel die Wahl auf den Zenith Mk3. Das portugiesische Entwicklerteam beschäftigt sich mit dem Klang digitaler Quellen wie kaum jemand sonst in der Industrie. Störungen werden akribischst untersucht und dann beseitigt wo es nur geht. Angefangen beim Netzteil bis zur Dämpfung der Füße. Ein tolles Team, diese Gerätschaften. 

 

Vielleicht eine Inspiration für die Leser? Mit Sicherheit empfehlenswert :-)