Geschichte wird gemacht (es geht voran).

Luxman L-507uX II und Lumin T2

Budget: 10.700 Euro

Geschichte wird gemacht (es geht voran).   

 

1968, das japanische Unternehmen Luxman bereits 43 Jahre gegründet, kam zum ersten mal ein Verstärker mit der Bezeichnung "500" auf den Markt. Weitere 37 Jahre lebten die großen Vollverstärker mit dem L-507 wieder auf. Die aktuelle Version hört auf den Namen L-507uX II und ist ein Paradebeispiel der inkrementellen Verbesserung eines historischen Verstärkers. 

Die Zeit ist nur scheinbar stehen geblieben, das Konzept ist, gutes stetig besser zu machen und die Geschichte fortzuschreiben. 

 

Lumin dagegen hat mit Luxman nur die zwei ersten Buchstaben gemein. 2012 gegründet ist die Firma aus Hong Kong aber auch in einem deutlich schnelleren Geschäft unterwegs: Streaming. Und hier hat Lumin es geschafft sich in der Kürze der Zeit als eine der profiliertesten audiophilen Lösungen zu etablieren. Der Grund: Sie schaffen es, den Klang digitaler Musik unfassbar gut darzustellen.    

 

Die Partnerschaft dieser zwei Produkte, aus traditionellem Verstärkerbau auf der einen und aktuellstem digitalem Klangknowhow auf der anderen Seite ist einfach wunderbar. 

 

 

Im großen Wohnzimmer steht der Stolz des dänischen Lautsprecherherstellers Dali, die Epicon 8. Einige Jahre haben sie auf die Kraft einer Yamaha Kette vertrauen müssen, die letzte Addition war ein SACD Spieler aus dem Hause Denon. 

Nachdem der neue Verstärker mit überragender Potenz bei leisen aber auch brachialen Klängen die Familie überzeugen konnte, wurde auch der Netzwerkspieler hinterfragt. Dieser spielte bisher lediglich   "eigene" hochauflösenden Digitaldateien ab. Und besaß noch nicht die Möglichkeit, die heute prominenten Anbieter von Musik-Streaming einzubinden.

Der Vergleich des Lumin mit einem weiteren Streamer mit hochwertigem Digital-Analog-Wandler an Bord brachte ebenfalls schnell einen klanglichen Gewinner hervor. Man kann die Überlegenheit anhand der "Zutaten" und der fein abgestimmten Informatik argumentieren. Oder man hört einfach mit seinen eigenen Ohren. Das Ergebnis ist: Der Lumin T2 ist ein fantastisches Wiedergabegerät. 

 

Extrem viel Erfahrung in ihrem jeweiligen Metier haben beide. Was bei dieser Kombination zählt ist, dass sie, obschon sie gänzlich unterschiedlich ist, so unheimlich gut harmoniert.

Zum Nachmachen empfohlen!