Heimkino da, wo es krachen darf.

Elac Air-X 407

Budget: 3600 Euro

Das neue Haus ist endlich fertig eingerichtet und einzugsbereit. Nur im Keller, da gibt es einen Raum, in dem noch etwas ganz ganz wichtiges fehlt: 

 

Das kann bei einem technikbegeisterten Papa ja nur eines bedeuten: Das Heimkino! Und so ist es. An den Wänden kucken schon die Kabelstrippen aus der Wand, eine Leinwand ist montiert - und endlich wird auch die Ladung von Stereofluss geliefert. 

 

Die Lautsprecher kommen aus England, von der mit Preisen überhäuften Firma Qacoustics. Zwei große Standlautsprecher (Bezeichnung: 3050), die auch allein für ordentlich Musik sorgen können, werden von einem Center, 4 kleineren Boxen mit passenden Wandhaltern und einem Subwoofer begleitet. Verstärkt wird mit einem typisch silbriggoldenen Marantz SR6011 Multikanalverstärker mit ordentlich Wumms und vielen vielen vielen Eingängen. 

 

Tatsächlich war der Wunsch, auch ohne die Effektlautsprecher schön laut Musik hören zu können. So haben wir bei der Auswahl der Geräte auf diese Anforderungen geachtet, für die Stereolautsprecher und den Subwoofer ein paar extrafeine Kabel von QED sowie einen anständigen CD-Spieler von Marantz dazugesellt.

 

Der Verstärker kann nun nicht nur CDs abspielen, sondern genauso gut Spotify empfangen und schöne alte Maxis aus den 80ern vom vorhandenen Plattenspieler zum klingen bringen.

 

Eine Herausforderung war noch, den Center unter die Leinwand zu bringen. Aber Ikea-Regal sei dank, konnte man ohne viel Schmerz die Beine kürzen und hat so die empfohlenen 41cm zum Boden realisiert.

 

7.1-Abenteuer, der Statiktest kann beginnen.

 

Richtig edler Sound - ohne Kabel zu verlegen.

Elac Air-X 407

Budget: 5500 Euro

Ein sehr großes L, bestehend aus Wohnzimmer und Esszimmer. Nagelneues Parkett, Hamburger Fußleisten und frisch lackierte Türrahmen. Wie soll man hier nun ordentlich Lautsprecherkabel verlegen?   

 

Gar nicht. Um die Räumlichkeiten mit Klang zu füllen, der höchsten Ansprüchen genügt, reicht es aus, auf einen modernen Kunstgriff zurückzugreifen: Die aus Kiel stammenden Standlautsprecher in weißem Klavierlack bekommen die Musik einfach per Netzwerk zugespielt.

 

Durch jeweils eine normale Steckdose erhalten die perfekt abgestimmten, in den Lautsprechern befindlichen Verstärker ihren Strom. Die Musik dagegen kommt über ein eigens aufgebautes Netzwerk, ganz unscheinbar aus dem Sideboard. Dabei spielt es keine Rolle, ob hier ein Streamingdienstleister, ein CD-Spieler oder der Fernseher die Quelle ist. 

 

Wunderbarer, kräftiger und großer Klang kann nun die Gemächer erfüllen. Und wird auch dem Anspruch wirklich großer Lautstärken spielend gerecht.    

 

Ein ganz typisches Beispiel, wie viel Sinn moderne Stereoanlagen für ganz normale Menschen machen können. Viel Spaß mit der Anschaffung!  

Platten kabellos hören? No Problem.

KEF LS50, audiolab M-One, Dynaudio Stand 3x

Budget: 2600 Euro

Ein neuer Plattenspieler allein bringt noch keinen guten Klang. Diese Erkenntnis ist nicht aussergewöhnlich. Was aber, wenn dazu noch CD's und Spotify kabellos und tadellos gehört werden sollen? 

 

Ein Architekt zieht mit der Familie vom Land in die Großstadt und muss sich Gedanken über Klang im neuen Domizil machen. Keine leichte Aufgabe, die mit dem Kauf eines neuen Plattenspielers angegangen wird.

Nun muss aber ja auch der Klang irgendwo rauskommen und die 25 Jahre alte Fisher Anlage ist nicht opportun.   

 

Ein Ortstermin mit Stereofluss brachte die Erkenntnis, dass eine kabellose Lösung nahe liegt. Weitere Quellen sollen ein CD-Spieler und auch Streaming mit Spotify sein.   

 

Dynaudio Connect ist ein kleines Gerät, welches Eingänge für analoge und digitale Quellen bietet und zusätzlich als Spotify Connect Empfänger in das heimische WLAN eingebunden wird. All die Musik, die hier nun "reingeht", wird per eigenem Netzwerk an die hochwertigen Dynaudio Xeo Lautsprecher weitergeleitet. Insofern fällt die Verbindung der Geräte per Kabel aus und die Aufstellung im Raum eröffnet ungeahnte Möglichkeiten.       

 

Nach der gar nicht so schwierigen Entscheidung, welche Geräte am besten gefallen, haben wir uns die Geräte live im neuen Haus angehört. Was schnell auffällt: der interne (abschaltbare) Verstärker des Plattenspielers klingt irgendwie dumpf. Die Lösung mit einem zwischengeschalteten Phono-Vorverstärker von Pro-Ject bringt den Klang ganz eindeutig wieder ins Lot.  

Nun wird noch ausgiebig zwischen den Quellen hin- und hergewechselt, die ganze Familie startet einen Spotify-Kampf und so wird wirklich jede Musikrichtung auf den neuen Lautsprechern durchgetestet. Ein erstaunter Sohnemann kann kaum glauben, dass diese zierlichen Lautsprecher so viel mehr Sound als seine eigenen (3x so großen) bieten. Hier ist wohl noch nachzuarbeiten ;-)

 

Herzlichen Glückwunsch zu dieser modernen, unscheinbaren und ungemein praktischen Stereoanlage!  

Super: Ich sehe Rot!

KEF LS50, audiolab M-One, Dynaudio Stand 3x

Budget: 2500 Euro

Es gibt immer einen Weg, die moderne Stereoanlage wirklich auch passend zum Wohnraum zusammenzustellen. Und sich mit moderne Formen des Musikgenusses anzufreunden.     

 

Diese Kundin gibt ein klares Bekenntnis zur Farbe rot ab: Der Teppich im Wohnzimmer ist rot und die Stühle sind mit rotem Leder überzogen. Der Tisch und die zwei Katzen liefern mit tiefem Schwarz einen passenden Gegenpol. 

 

Beim ersten Hörversuch waren die Wunschlautsprecher ebenfalls noch schwarz. Nach einiger Zeit wurden sie heller, nun titan. Aber warum eigentlich nicht gleich rot? Auf schwarzen Ständern passen die roten doch ganz einfach fabelhaft zur restlichen Einrichtung! 

 

Gesagt getan, die roten KEF LS50 auf schönen schwarzen Ständern von Dynaudio sollen es sein. 

 

Die nächste Frage lautet dann: Durch welche Geräte wird die alte Stereoanlage abgelöst? Wir stehen vor einem schwarzen Klotz aus Plastik, bestehend aus Kassettendeck, CD-Spieler, Radio und Verstärkereinheit.   

 

Ganz einfach: Ein M-One von audiolab erledigt alles auf einmal. Er harmoniert sehr gut mit den LS50, er hat Bluetooth an Bord und für den Fall der Fälle digitale und analoge Eingänge. Braucht man die Eingänge denn nun überhaupt? Was ist mit den alten Schallplatten, den Mix-Kassetten und den gebrannten CDs, die ja wieder in voller Schönheit gehört werden sollen - soll man wirklich einen neuen Gerätepark anschaffen?

 

Die Lösung ist das Abonnement bei einem Musikanbieter wie Spotify. Eine eingehende Recherche bezüglich der Musikauswahl überzeugt von der Vielfalt, eine Einweisung in die praktische Bedienung an iMac oder iPad nimmt die Furcht vor der digitalen Welt. Alte Mix-Kassetten werden als Playlist angelegt, die raren Rockplatten sind in tadelloser Qualität vorhanden. Ab sofort gibt es keine weiteren Quellen, es wird ganz einfach per Bluetooth auf den M-One gestreamt.  

Als Sahnehäubchen kommt hinzu, dass die Lieblingsmusik nun auch auf dem Mobiltelefon gespeichert wird und einfach im Auto weitergehört werden kann. 

 

Doch auch Bluetooth kann mal seine Macken haben. Um diese zu umgehen und die Vorzüge eines stabilen WLAN Netzwerkes zu nutzen, schließen wir noch ein kleines, unsichtbar hinter dem M-One verborgenes Gerät von Google an. Nun kann die Musik ohne den Umweg über das Tablet oder Handy direkt vom Verstärker abgespielt werden. Perfekt! 

 

Darauf ein Glas guten Rotwein :-) Prost!

Ganz klein aber ganz viel.

neat acoustics Iota Alpha, Creek Evolution 100A und Auralic Aries Mini mit Ultra Low Noise Netzteil

Budget: 4450 Euro

Wenn schon, denn schon. Die moderne Stereoanlage für Anspruchsvolle erfordert kein kompliziertes Rack und hat keine 2 Meter hohen Lautsprecher. Sondern sie ist Mini und liefert Maxi.   

 

Wirklich lange hat sich diese Kundin schon mit dem Gedanken getragen, etwas aussergewöhnliches zu tun. Dass sie damit dem Zeitgeist entspricht, war ihr sehr egal. Hauptsache, die Qualität stimmt und das Ergebnis klingt wirklich gut.

 

Stereoanlagen sind heute zunehmend keine riesigen Türme mehr. Sie fügen sich kaum sichtbar in die Wohnräume ein und liefern doch exzellenten Klang. Die Iota Alpha Lautsprecher der britischen Manufaktur neat acoustics spiegeln dies wider: gerade mal 45cm hoch und 20cm breit sind sie. Na los, Zollstock raus und staunen! Was sie trotzdem tun: großen Klang produzieren. Mit dem feinen Bändchenhochtöner und dem nach unten strahlenden Basslautsprecher liefern sie fein abgestimmten, extrem transparenten Sound. Weißer Schleiflack war die Wahl - schwarz und Holzfurnier ist ebenfalls erhältlich.

 

Die Lautsprecher sind nicht anspruchsvoll, aber es sollte doch die Extraschippe Kraft sein. Bei Hörtests lies sich das Gefühl nicht loswerden, dass der Creek Evolution 100A Verstärker einfach noch mehr aus den neat rausholt, als der 50A. Was ein Wunder, er hat die doppelte Anzahl Watt und ein noch fetteres Netzteil!  

 

Schallplatten, CD's, Kassetten, Minidisc, alles kein Problem mit dem Creek. Aber die Einzige wirklich notwendige Quelle ist heute ein Aries Mini von Auralic. Er empfängt den Tidal-Stream in CD-Qualität und hat eine SSD in seinem kleinen Bäuchlein. Hierauf können problemlos verlustfrei gerippte CD's oder hochauflösende digitale Musik kopiert werden. Ein NAS oder den USB Stick kann man natürlich auch anbinden, aber warum? Die Auralic App Lightning DS ist ein Traum: die Bedienung ist unerreicht. Die Pflege der Musiksammlung vom Computer aus ist so einfach wie Emails schreiben.  

So, wie es der Creek 100A sein musste, so sollte auch bei der Musikquelle nichts unversucht bleiben, den Klang auf den Gipfel zu treiben. Also wurde das Standardnetzteil des Auralic Aries durch das optionale Ultra Low Noise Netzteil ersetzt. Hört man das denn? Was für eine Frage. 

 

Herzlichen Glückwunsch, zu dieser leider noch aussergewöhnlichen, sehr modernen Stereoanlage. Mehr davon!  

 

Da zuckt die Nadel und wackeln die Wände.

Luxman L-505uX, Marantz NR-1506 und Sonos Connect

Budget: 5200 Euro

Zum Einen musste ganz behutsam, aber doch kompromisslos mit einer lang gepflegten Hifi-Tradition gebrochen werden. Zum anderen sind Flachbildfernseher nicht für den Sound von 8-Zylinder-Motoren geeignet: 

 

Der Kunde ist schon lange einer der schönsten Nebensache der Welt, High Fidelity, verfallen. Mit der Zeit allerdings kommt auch eine feine Vorstufe aus der Schweiz in ein Alter, in dem die Restaurierung nicht mehr weiter hilft. Ein neuer integrierter Verstärker war letztendlich das heilende Mittel. Dieser musste mindestens vier analoge Eingänge mitbringen: für Bandmaschine, CD-Spieler, Plattenspieler (Mikro Seiki mit Benz MC System) sowie ein Sonos Connect. Dazu war der Anschluss von zwei Paar schwedischen Mirsch Lautsprechern opportun: OM 21 und OM 71. 

 

Mit Hilfe des Luxman L-505uX konnte die Vorstufe sowie die Endstufe abgelöst werden. Kompromisslose Qualität aus Japan, mehr als ausreichend Kraft für die Aufgaben und eine Gestalt, die aller Ehren Wert ist. Doch was war das? Beim Abspielen von Platten knisterte die linke Seite, fiel dann ganz aus! Stereofluss wäre nicht der richtige Partner, wenn nicht augenblicklich der riesige Plattenspieler in die Fachwerkstatt gebracht worden wäre. Dort wurde dann auch das Problem identifiziert: Eine marode Lötstelle vorne am Tonarm erforderte eine kurze Operation und angemessenen Ersatz durch neue Kabel. Einen Tag später klingen die Platten wieder: Monstermäßig. Da im Hause bereits einige Sonos-Geräte vertreten waren, machte es Sinn auch die "Hauptanlage" zu integrieren. Nichts einfacher als das - mittels eines unsichtbaren Sonos Connect Moduls. 

 

Weil der Autonarr gerne Top Gear und die Nachfolger bei amazon sieht, war des Weiteren der Wunsch den Sound des Fernsehers zu verbessern. Ein altes 2.1 System war noch vorhanden, so dass lediglich ein Verstärker mit HDMI Ein- und Ausgängen vonnöten war. Der Marantz NR-1506 ist im Gegensatz zu normalen Mehrkanal-Verstärkern eine Wohltat: Die Bauhöhe misst lediglich die Hälfte - er tut aber alles was er soll. Von nun an klingen die V8-Motoren wirklich nach etwas, sei es über Apple TV, T-Entertain Receiver, Blu-Ray Player oder einfach einen beliebigen Fernsehsender. Verkabelung, Einstellungen, Anleitung, alles gerne und zur vollen Zufriedenheit erledigt. 

So macht Hifi doch Spaß! 

 

More Style - less Mief.

Dynaudio Xeo 4 mit Ständer Stand 3x sowie Dynaudio Xeo Connect für den Anschluss des Computers.

Budget: 2000 Euro

Jeder, wirklich jeder hat eine 20-30 Jahre alte Stereoanlage von Technics, Harman, Pioneer oder ähnlichen im Wohnzimmer stehen. Einige Mutige tun etwas dagegen ;-)   

 

Diese Stereoanlagen bestehen typischerweise aus 3-4 Bausteinen, die sich jeweils auf eine Tätigkeit konzentrieren. 44cm breit und genauso hoch ist der Turm in der Regel. Kabelgewirr am Heck und Millionen von Knöpfen vorne. In den Komponenten selbst ist eine Menge Platz für Staub und überhaupt Platz. 

 

Kaum vorstellbar, aber eine Kundin hatte die Idee, sich im Rahmen von Renovierungsarbeiten von diesem Monster zu befreien. Was tun?

 

Die Dynaudio Xeo 4 ist ein vollwertiger Regallautsprecher. Das Besondere: In ihm stecken 4 kleine aber sehr kräftige Verstärker! Und: sie benötigen jeweils eine Steckdose für Strom - sonst aber nix. Das liegt an dem smarten kleinen "Connect" Kistchen, in dem alle notwendigen Anschlussmöglichkeiten stecken und welches kabellos Musik an die Lautsprecher sendet. 

 

Die Dame steckt das kleine schwarze Ding an ihren Computer und hört ohne weitere Einrichtung wahrlich ausgewachsenen Sound über ihre neuen Lautsprecher. Weisser Schleiflack, hochwertige Bauteile, handmade in Skanderborg, Dänemark! Die beiden stehen auf schlichten weißen Ständern und sind wahlweise ein stilvoller Einrichtungsgegenstand oder eben Stereoanlage für die kommenden Jahre. Unvorstellbar, dass so etwas mal unmodern werden sollte!  

 

Neue Wohnung - Neue Stereoanlage (WOW).

audiolab M-PWR, M-DAC, M-CDT mit KEF LS50 Lautsprechern und Sonos Connect und QED Kabeln und Steckern.

Budget: 3500 Euro

"Eine neue Wohnung ist wie ein neues Leben, schanananananaaa..." - da fehlt nur noch: Musik! Und weil Style einfach was Feines ist und Wände nicht so ganz einfach geöffnet werden können, muss folgende Lösung her:  

 

Die fröhliche Familie findet mitten in Hamburg eine ruhige, große und einfach tolle Wohnung. Ein willkommener Anlass, auch die alte, pappige Stereoanlage endlich mal gegen ein richtig tolles und zeitgemäßes System auszutauschen.    

 

Die Lautsprecher standen fest: Nach einem Schaufensterbummel einige Wochen zuvor war sofort klar, dass alles von den weißen LS50 von KEF (die mit dem blauen Koaxialchassis) ausgehen musste. Wir haben also 4 Verstärker genommen, die optisch gefielen und haben uns durch Billy Jean gehört. Das Ergebnis war dann zum Glück die M-LAB Serie von audiolab. Denn diese Anlage ist optisch einfach ein Traum und passt hervorragend zur hellen Einrichtung der Familie. Technisch besteht die Anlage aus einer Endstufe, dem passenden CD-Spieler und: dem legendären M-DAC. Neben dem Design und der Power, die diese zierliche (nur 27cm breite) Anlage bietet, ist die Steuerung des CD-Spielers ganz besonders gelöst: Er besitzt vor allem einen Slot-In Schlitz und einen Power Knopf. Sonst eigentlich nichts. Denn gesteuert wird er über die Fernbedienung des M-DAC, der auch die Titelanzeige übernimmt. Smartes Understatement! 

 

Um die musikalischen Mitbringsel des häuslichen Amazon Prime Abonnements ('music unlimited') ausnutzen zu können und zudem im angrenzenden Esszimmer gleichzeitig Musik hören zu können, wurde ein Sonos connect an den M-DAC angeschlossen und ein Sonos Play:1 im Esszimmer auf der Anrichte platziert. Radioempfang ist über das im Sonos integrierte TuneIn ebenfalls an Bord.          

 

Die Verkabelung der Lautsprecher mit der Endstufe erfolgt durch hochwertige Kabel, die tatsächlich nicht nur "engineered" oder "designed", sondern auch wirklich "made" in England sind. 2x 14 Meter QED Performance Original sind notwendig, um allen potentiellen Gegebenheiten der neuen Wohnung gerecht zu werden. Denn noch steht nicht 100% fest, wo am Ende tatsächlich alles stehen wird... Konfektioniert wurde das Kabel mit passenden original QED Screwloc Bananensteckern. 

 

Zuletzt wurde das WLAN vom anderen Ende der Wohnung mit einem Devolo Zusatzgerät ins Wohnzimmer geholt und tut dort nun kräftig seinen Dienst. So konnte das Sonos connect Gerät schnell installiert werden und der kleine Sonos Play:1 Lautsprecher im benachbarten Esszimmer hinzugefügt werden. Jetzt kann jederzeit überall perfekter Klang genossen werden - eine tolle moderne Stereoanlage. 

 

Langsam aber sicher ist Geschichte Geschichte.

Creek Evolution 50A und 50CD mit QED uPlay Plug Bluetooth Empfänger sowie QED Cinch Kabeln.

Budget: 2200 Euro

Wenn die geliebte Vintage Stereoanlage so langsam aber sicher ihren Geist aufgibt. Und die moderne Art Musik zu hören zu verlockend wird. Dann ist es höchste Zeit für ein anständiges Update:  

 

Als Architekt ist der Kunde wertigen und langlebigen Dingen gegenüber sehr aufgeschlossen. Nicht zuletzt ist das Flötotto Regal, in dem die Hifi-Anlage, die Platten und die CDs stehen, bereits unsichtbare 40 Jahre alt. Mehr als 20 Jahre davon vollzog der Technics Verstärker seinen Dienst - allerdings zuletzt recht anfällig. Der zweite Grund, sich an Stereofluss zu wenden war der Sohnemann und das Deezer Abo im Hause. Wichtig aber zunächst: der immer noch fitte Denon Plattenspieler sollte integriert werden.   

 

Der erste Punkt wurde nach ausgiebiger Betrachtung alternativer Verstärker-Formen und Kombinationen mit CD-Spielern durch die Wahl einer Kombination von Creek abgehakt. Der schlanke, integrierte Creek Evolution 50A Verstärker sowie der passende CD-Spieler Evolution 50CD (inklusive DAC) sind ein Traumpaar. Wer einmal an diesen Reglern gedreht hat, könnte versucht sein, um die Produkte der großen Hersteller heutigen Datums einen großen Bogen zu machen.     

 

Damit der vorhandene Plattenspieler von Denon (ein Vorgänger des derzeitig erhältlichen 300er Modells) auch ältere Platten kräftig aber für die Lautsprecher schonend an den Verstärker liefert, wurde ein Vorverstärker dazwischen geschaltet. Der Box S von Pro-Ject hat einen schaltbaren Subsonic Filter integriert, wodurch Frequenzen unter 20Hz (für das menschliche Ohr nicht hörbar) von vor allem älteren Schallplatten eliminiert werden. Die Lautsprecher danken durch geringeren Ausschlag der Chassis.    

 

Klanglich höchstwertiges Streaming von Musik sollte unabhängig vom WLAN gewährleistet sein. Und zwar sowohl von der Musikplattform Deezer als auch von auf einem Samsung Tablet gespeicherten MP3 und ALAC Dateien. Hierzu wurde ein externer Bluetooth-Empfänger von QED (uPlay Puck) verwendet. Per aptX Standard, der in CD-Qualität Daten empfängt, sind nun der modernen Art Musik zu hören keine Grenzen mehr gesetzt.

Übrigens: Seit Android 6 (Marshmellow) kann der SD-Kartenslot tatsächlich auch Karten mit 128GB Volumen aufnehmen bzw. lesen. Ideal, wenn man an die 200 CDs besitzt.      

 

Somit sind alle gewünschten Funktionalitäten erreicht und die nächsten 20 Jahre können kommen. Sollte sich ein Streamingstandard ändern, kein Problem: Der Verstärker hat analoge Anschlüsse für alle externen "Ermöglicher" und bleibt qualitativ unangefochten. Der CD-Spieler mit seinem spitzen-DAC kann an optischen, coaxialen sowie USB Eingängen alle digitalen Mitspieler an den Verstärker weiterleiten. Alle Geräte sind durch hochwertige Kabel von QED verbunden. Jeder Musikfreund sollte einmal vernünftige Cinchkabel in der Hand gehalten und gegen die günstigen aus dem Elektronikmarkt verglichen haben. Keine Frage, dass hier ein gehöriger qualitativer Unterschied besteht.    

 

Mehr Stereoanlage ist eigentlich nicht notwendig.

Elac 247.3 mit NuPrime DAC-9 und Endstufe STA-9 sowie Auralic Aries Mini für Tidal Hifi & eigene Musik

Budget: 4600 Euro

Im Wohnzimmer einer Familie mit drei Kindern ist viel los. Bei diesem Kunden schon immer auch in musikalischer Hinsicht. Eine Rundumerneuerung stand an - es sollte state-of-the-art sein und richtig Spaß machen.  

 

Lange schon hat der Kunde ein Faible für Lautsprecher des Kieler Herstellers Elac. Vor 10 Jahren kamen die Geburtstags-Standlautsprecher 207 'Anniversary Edition' ins Haus. Ein Geschenk, das Elac sich und seinen Kunden zum 80sten Geburtstag machte. Verstärker und CD-Spieler von NAD passten vom Kräfteverhältnis ausgezeichnet, später kam ein Apple Airport Gerät zum streamen von Musik hinzu. 

 

Die aktuelle Linie bei Elac, die eine Kombination aus edelster und aktuellster Ausstattung bietet und die Leistung im Tieftonbereich nochmals steigert, ist die FS 247.3. Für einen Preis von 2.200€ bekommt man ganz einfach: Sound pur. Vorausgesetzt natürlich, ein potenter Verstärker ist in der Lage auch die letzten Reserven aktivieren, kann auch bei geringer Lautstärke den vollen Dynamikumfang der Musik zur Geltung bringen.

 

Die kompakte, unscheinbare Lösung aus Digital-Analog-Konverter und Endstufe des kalifornischen Herstellers NuPrime bietet mit einem einmaligen Verstärkerkonzept genau die benötigte Kraft und Schnelligkeit. Für nicht einmal 1.800€ kann die Familie Klassik, Rolf Zuckowski, Heavy-Metal oder elektronische Töne leise, lauter, laut oder auch sehr sehr laut in gleichbleibender Qualität genießen. Das schönste (zumindest für den Hausherrn): die Endstufe ist durch einfaches Hinzunehmen einer zweiten als Doppel-Mono-Endstufe mit 290 Watt aufrüstbar. Ein mit 850€ bezahlbares Upgrade. 

 

Im Laufe der Jahrzehnte sind an die 500 CD's im Haushalt zusammengekommen. Was tun? Man könnte einfach einen CD Spieler nehmen und weitermachen wie bisher. Die modernere und ohne Frage bessere Alternative ist jedoch ein audiophiler Streamer von Auralic: der Aries Mini. Er wird einfach an den NuPrime DAC angeschlossen. Er hat die Größe von 3-4 gestapelten CD's und in seinen Bauch passt eine SSD Festplatte. Der Kunde hat sich die Mühe gemacht und alle 500 CD's in verlustfreie Dateien umzuwandeln und diese auf die Festplatte des Aries zu kopieren.

Die iOS App von Auralic namens 'Lightning DS' hat dann in windeseile die Dateien kategorisiert und stellt diese so komfortabel und schnell wie keine andere App auf dem Markt zur Verfügung. Die Integration des Tidal Streaming-Accounts ist ebenfalls gegeben, die Musik wird über die integrierte WLAN Antenne des Aries empfangen.  

 

Letztendlich wird die Stereoanlage nun nur noch per iPad oder iPhone gesteuert. Die eigene Musik steht in der selben Qualität wie von CD zur Verfügung. Dazu besteht die Möglichkeit, über Tidal jederzeit aus 40 Millionen Titeln in CD Qualität zu wählen, sowie jeden Radiosender der Welt über das Internetradio zu empfangen.  

 

Eine absolute Traumanlage. Sie ist ein sehr gutes Beispiel für die Grenze, ab der auch für geschulte Ohren nur noch Nuancen an besserem Klang wahrnehmbar sind. Bei Geräten, die allerdings ein Vielfaches kosten.

Zur Inspiration oder Nachahmung absolut empfohlen.