Kontrolle! Ihre Monos, bitte.

audiolab 8300MB, 8300CDQ, Project Phono Box DS

Budget: 3.800 Euro

Kontrolle für die Koaxe.  

 

Ein Liebhaber selbstgebauter Spezialitäten hat sich vor einigen Jahren ein tolles Paar Lautsprecher gegönnt. Riesige Trümmer, mit ganz kleinen Koaxial-Chassis vorne und monströsen Tieftönern an den Seiten (in diesem Thread verewigt: https://old-fidelity.de/thread-1554.html).

 

Bespielt wurden sie über einen etwa 25 Jahre alten Onkyo Verstärker, der zunehmend an Kraft und Wonne verlor. Und auch der Besitzer verlor an Kraft und Wonne, den Onkyo alle paar Jahre von anderen Liebhabern auffrischen zu lassen.

 

Angeschlossen waren eine ganze Menge analoger und digitaler Quellen: Super 8 Projektor, Plattenspieler, iMac, Playstation, Apple TV, CD Spieler und vieles mehr. Wobei der Onkyo digital natürlich noch nicht in analog wandeln konnte. Diese Aufgabe übernahmen verschiedene, sehr günstige Wandler, die irgendwo im Kabelsalat hinten im Regal ihr Leben fristeten. 

 

Die Idee war, den Lautsprechern mal etwas richtig Feines zu spendieren und zu prüfen, ob das auch wirkt. Mit den 8300MB Monos von Audiolab hat man mehr als genug Kraft, diese großen Partner zu kontrollieren. Aber viel hilft manchmal ja viel und so ist es auch hier. 

Als Vorstufe haben wir den Audiolab 8300CDQ gewählt und ihn per hochwertigem XLR Kabel von QED angeschlossen. Der 8300 CDQ ist ein CD Spieler mit einem zusätzlich wirklich exzellenten DAC sowie - und das ist der Unterschied zum 8300CD - analogen Eingängen. Plus: Der notwendigen Lautstärkeregelung.

Der Computer wurde per USB angeschlossen, der Plattenspieler analog über eine potente Pro-Ject Audio Phono Box DS Vorstufe, Apple TV, Playstation etc. über einige der vielen digitalen Eingänge. 

Eine Trigger-Verbindung der Audiolab Geräte sorgt für einfaches An- und Ausschalten mit einem Tip auf die Fernbedienung.

 

Und nun zeigte sich etwas ganz Besonderes: die Kombination sorgt für all die schönen Dinge, die man so in Hifi Zeitschriften über exzellente Stereoanlagen liest. Selbst die schwierigsten Kompositionen können mit Leichtigkeit und absoluter Kontrolle gespielt werden.

Mission erfüllt!

Wenn jetzt der Vintage Dual noch ein neues System bekommt und Tidal Hifi mit MQA den Apple Music Stream ablöst... da ist immer noch Luft nach oben. Aber auf dieser Basis kann die Geschichte problemlos weiter gehen. 

 

 

Umzug = Gelegenheit!

Dynaudio Xeo 20

Budget: 5.300 Euro

Eine klassische Stereoanlage für die neuen 4 Wände.  

 

Wenn die Familie wächst, kommt die Vergrößerung der Wohnräume automatisch? Heutzutage nicht immer, aber in diesem Falle eben schon. Was für ein willkommener Anlass, sich eine neue Stereoanlage auszusuchen. Eine ganz klassische.

 

Klassisch bedeutet in diesem Falle: Streaming oder digitale Musikdateien gehören nicht zum Repertoire. Hauptsächlich werden CDs gehört, aber auch viele viele Schallplatten. 

 

Gemeinsam haben wir ausgiebig die eigenen Platten gehört, um die Entscheidung zwischen den in der engeren Auswahl stehenden Verstärker und vor allem auch Lautsprecher herbeizuführen. Hier war es so, dass der Kunde ganz anders entschieden hat, als vorher gedacht. Und dies nur aufgrund unseres ausgiebigen Hörtermins (immer eine sehr gute Idee).  

 

Es ist letztendlich die Kombination aus den großen Wharfedale Reva 4 Lautsprechern und dem mächtigen Creek Evolution 100A Verstärker geworden. Natürlich inklusive der ausgezeichneten Phono-Vorstufe Sequel MK3. Dies ist ein "interner" Zusatzverstärker, der optional in den Verstärker eingebaut wird. Für die CDs haben wir den passenden Evolution 50CD hinzugefügt. Dieser hat für zukünftig denkbare digitale Ideen einen sensationell klingenden Digital-Analog-Wandler (DAC) an Bord und entsprechend digitale Eingänge. Die hochwertige Verkabelung erfolgte über individuell konfektionierte Produkte von QED. 

 

Das neue, offene Wohnzimmer ist schon um einiges größer als das alte. Diese neue Stereoanlage kann die Herausforderung aber mühelos aufnehmen.

Insofern: Ziel erreicht, zumindest bis zum nächsten Umzug!

 

Konsolidierung erfolgreich.

Dynaudio Xeo 20

Budget: 2.500 Euro

Viele Quellen und doch weniger Geräte - kein Paradoxon.  

 

Der vorhandene Verstärker und die großen Lautsprecher sind in die Jahre gekommen, klingen blass und klapprig. Der CD-Spieler ist frisch überholt, der Plattenspieler soll wieder mehr zum Einsatz kommen, tagsüber läuft Radio und am Wochenende soll das Fußballstadion im Fernsehen mal richtig Sound machen.    

 

Der traditionelle Ansatz sah vor, einen aktuellen Verstärker mit passenden Lautsprechern zu kombinieren.    

Allerdings fand auch der Gedanke, aktive Lautsprecher zu nutzen, Anklang. Und nach einem ausgiebigen Vergleich vor Ort, war dies dann auch die Lösung. 

 

Die Dynaudio Xeo 20 sind hochwertige Regallautsprecher mit sehr flexiblen Möglichkeiten - und die waren auch notwendig: Der Plattenspieler hat eine eingebaute Vorstufe, so dass er direkt in den analogen Aux-Eingang des Master-Xeo angeschlossen werden kann. Der CD-Spieler nutzt den daneben liegenden analogen Eingang per Cinch Kabel. Und der Fernseher ist per optischem Toslink Kabel ebenfalls dort verbunden. Radio und Spotify Streaming wird von nun an komfortabel vom Mobiltelefon per direkter Bluetoothverbindung mit den Xeo Lautsprechern gehört.

 

Wie kommt nun der Klang vom Master Xeo zum zweiten Stereolautsprecher? Dies erfolgt auch bei der inzwischen dritten Generation der Dynaudio Xeo per eigener Funkverbindung, die die beiden Lautsprecher unabhängig vom WLAN untereinander aufbauen. Somit ist die Verkabelung so einfach wie nur möglich: Jeder Lautsprecher benötigt lediglich eine ganz normale Steckdose. 

 

Im Gegensatz zu vorher, wo die großen und nicht sehr ansehnlichen Lautsprecher in zwei gegenüberliegenden Ecken des Wohnzimmers stehen mussten (mit Blumenpott drauf), passen die neuen Geräte unauffällig ins Bücherregal. Hierdurch hat sich die Hörsituation stark verbessert, denn nun bildet sich für den auf dem Sofa sitzenden Zuhörer ein perfektes Stereodreieck. Sogar, wenn der Fernseher die Quelle ist. 

 

Immer wieder ein Vergnügen, all den alten Kram gegen eine toll klingende Neuigkeit auszutauschen. Auch für die Kunden ;-) 

Major Upgrade, please!

Creek Evolution 100A, Neat Acoustics Motive SX2, audiolab M-DAC mini

Budget: 4.300 Euro

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, sollte man seiner Passion (Musik) entsprechend huldigen. 

 

Hunderte wertvoller Jazz-Aufnahmen, eine Vergangenheit in Klaus Doldingers Band, und viel Zeit. Warum, so fragte sich der Kunde, sollte man sich da nicht wirklich mal um die Wiedergabesituation kümmern? Die Gelegenheit war da und über einen längeren Zeitraum haben wir gemeinsam genau dies getan.   

 

Die vorhandene, unwahrscheinlich große (aber sehr leichte) Stereoanlage von Sony hatte ihre Schuld längst getan: Zwei 1,5m große Lautsprecher aus pappeähnlichem Werkstoff, dazu ein riesiger Subwoofer und ein einteiliges Element mit 5 funktional abgetrennten Geräten aus Plastik. War bestimmt mal ganz schön teuer.   

 

Der per Apple Airport Express (AirPlay) angeschlossene Apple iMac Computer, auf dem die Musik in iTunes liegt sollte weiterhin Schaltzentrale bleiben, dazu noch ein Streamingdienstleister kommen. 

 

Herausgekommen ist eine rein britische Lösung: Herz ist der ausgesprochen kräftige Verstärker Evolution 100A von Creek. Das sehr schlanke Äussere täuscht definitiv: Er liefert üppige, echte 110 Watt an den 8 ohmigen Widerstand der zierlichen Standlautsprecher von Neat Acoustics, Modell Motive SX2. Nur 76 Zentimeter hoch, aus feinem schwarzen Eichenfurnier auf stabilem MDF. Da sie recht nah an der Wand stehen, war wichtig, dass das Bassreflexrohr nicht unbedingt nach hinten strahlt. Hier ist es im Fuß integriert, so dass die tiefen Frequenzen sich gleichmäßig ausbreiten können. 

 

Um die gesamte Kette vom Computer über den analogen Verstärker und die Lautsprecher zu optimieren und die Wandlung von digitaler Musik nicht dem in die Jahre gekommenen Apple Airport Express zu überlassen, haben wir noch einen Spitzen-DAC hinzugenommen. Der Vorteil des Apple Gerätes ist, dass der Ausgang sowohl analog per Cinch, als auch digital über ein optisches Kabel Signale ausgeben kann.

Wählt man die Cinch-Variente, wandelt der Airport Express. Wählt man den optischen Weg, so wandelt der ausgewählte externe Wandler. Apple legte bei dem Preis des Express keinen unbedingt großen Wert auf die Qualität der Wandlung - das ist nachvollziehbar.  

Der audiolab M-DAC ist legendär. Heute gibt es würdige Nachfolger in Form des M-DAC+ (für das Hifi Rack) und des M-DAC mini, welcher pures Understatement ist und wunderbar im Hintergrund bleiben kann. Die Leistung ist tadellos: Top ESS Sabre Chips sowie eine Class A JFET Output Stage werten die Musik maximal auf.  

 

Zuletzt haben wir noch ein tolles kleines DAB Radio aus deutscher Fertigung von Technisat (Digitradio 100) angeschlossen und so kristallklaren digitalen Klang von Deutschlandradio etc. ermöglicht. Und für die viele Zeit, Musik zu entdecken hat der Kunde noch eine Einführung in das Spotify-Premium-Universum erhalten. Künftig von iMac sowie iPhone steuerbar. 

 

Der Klang in diesem etwa 25qm typischen Wohnzimmer ist mit vorher nicht vergleichbar. Kräftige Tiefen lassen Kontrabässe auf der Bühne stehen, klarste Höhen die Becken schwirren, dazu entscheidende Mitten, die keinerlei Details der Aufnahmen verheimlichen. Es entsteht die so wichtige Bühne, direkt vor dem Sofa. Wir sind sehr zufrieden! 

Kii Three Dream Machine - So Viel Mehr.

Kii Three, Auralic Aries Mini, Funk Studiotechnik

Budget: 14.500 Euro

Wenn die Gläser im Schrank scheppern, man nicht ans Regal rankommt (und die Gelegenheit bestand, die Kii Lautsprecher zu hören) - dann muss gehandelt werden. 

 

Ein Unternehmerpaar hat es sich vor den Toren Hamburgs gemütlich gemacht und doch gab es ein dramatisches Problem: Die riesengroßen schwarzen T+A Pulsar Standlautsprecher im Wohnzimmer sorgten schon bei Zimmerlautstärke dafür, dass die Gläser im Schrank dahinter (!) klirrten. Dazu waren sie eben auch noch riesengroß - so groß, dass man nicht an den Schrank dahinter kam! Und: Sie hatten einen zu ausgeprägten Bass - bzw. der Bass machte was er wollte in dem großen Wohnzimmer. Es half auch nichts, dass das Wohnzimmer sehr lang gezogen ist, im hinteren Drittel der Esstisch steht und dann noch die Küchen hintendran kommt. Die Wandreflexionen durch das für viele Lautsprecher typische, unkontrollierte Abstrahlverhalten hat die Lust am Musikhören eingeschränkt.

 

Dazu kam, dass die Biester auch als Hauptlautsprecher an einem sehr großen und schweren Yamaha Surroundverstärker hingen. Das Topmodell des Jahres 2002, ein DSP-AZ1. Noch ohne HDMI! Daran hängen Sky, Bluray, KabelTV und ein SACD Spieler sowie 5 Lautsprecher: Die großen Hauptlautsprecher, ein Center sowie zwei Effektlautsprecher hinten. Einen Subwoofer braucht der Kunde nicht. 

 

Die Idee war, in diesem Setup eine Aktivlautsprecherlösung einzusetzen. Vielleicht Linn, vielleicht Meridian? Oder doch noch mal die Kii Three anhören? Gesagt, getan. Auf den Norddeutschen Hifi Tagen hatte der Hersteller Kii einen Raum belegt und natürlich war Stereofluss (ich) als Hamburger Kii Händler mit dabei.

 

Drei Dinge haben dabei überzeugt: 

  1. Der Klang
  2. Die Form
  3. Der Preis

Der Klang ist unvergleichlich und den anderen beiden Lösungen dem Ehepaar zufolge sehr weit überlegen. Dazu gesellt sich die angenehme Eigenschaft, dass alle Frequenzen unterhalb von 700Hz (Mitten, Bässe) sich nur nach vorne ausbreiten und so keinerlei Reflexion von Rückwand oder Seitenwand stattfindet. Ein äusserst kraftvoller und glockenklarer Klang kommt so beim Hörer an. Nach Wunsch sind über die Steuerungseinheit Kii Control Höhen, Mitten und Tiefen individuell einstellbar.  

 

Der Formfaktor spielt eine sehr große Rolle im heimischen Wohnzimmer: Das moderne aber je nach Farbwahl sehr unscheinbare Design und die schlanken Ständern sind ein erheblicher Unterschied zu den großen Lautsprechern, mit denen man versucht, einen ähnlichen Klang zu erzeugen. Das gefällt dem Paar ausgezeichnet. 

 

Der Preis ist letztendlich das Sahnehäubchen auf diesem Traum von Stereoanlage. Denn im Vergleich zu aktiven Lösungen wie den genannten Linn oder Meridian - die u.a. nicht den Vorteil des nierenförmigen Abstrahlverhaltens bieten und zudem aus mehreren Modulen bestehen - bietet es sich bei der Lösung mit den Kii Three Lautsprechern noch an, ein neues italienisches Ledersofa für 5 Personen  mitzubestellen.

 

 

Der Anschluss der Kii Three in das Surroundsetup ist einfach: Die Lautsprecher haben auf der Rückseite jeweils einen XLR Eingang, an den der analoge Preamp Ausgang des Verstärkers geschlossen wird. Hierfür benötigt man natürlich passende Kabel: Der Weg von Cinch auf XLR ist eine Sache für den Fachmann - sonst entstehen unschöne Nebentöne. Diese Kabel finden sich in einer sehr hochwertigen Spezialanfertigung in Berlin beim Studiospezialisten Funk (schöne Grüße von Kunde und Stereofluss). 

So bekommen die Kii Three das Audiosignal des Fernsehers direkt zugespielt und spielen ihre neue Rolle im Surroundballett perfekt mit. 

 

An einer der Kii Three hängt per Cat 5 Kabel die Kii Control. Dies ist eine Steuereinheit mit drei Aufgaben: Komfortables Einstellen des DSP, Lautstärkeregelung (fernbedienbar mit jeder Fernbedienung) und Beistellung digitaler Eingänge.

In diesem Fall wurde ein Streaminggerät an den USB Anschluss gehängt: Auralic hat mit dem Aries Mini eine wahre Wunderwaffe der Streamingkunst fabriziert. Das Tidal Hifi Abo des Kunden läuft nun direkt hierüber. Da noch eine Menge hochauflösender Musik sowie viele gerippte CDs im Haushalt lagerten, haben wir eine SSD Festplatte in den Aries eingebaut, sodass die Musik hier bequem per Auralic Lightning DS App abspielbar ist. 

 

Das Ergebnis ist nun, dass selbst bei ausgeprägtesten Lautstärken jedweder Musikrichtung kein Glas mehr klingelt. Und das Paar nun ein Problem gegen das perfekte Hörerlebnis (wirklich! überzeugen Sie sich selbst!) eingetauscht hat. 

Geht das alles? Ja, geht alles!

Denon AVR-X1400H, Qacoustics 3010, 3090c und 3070s, Heos 1

Budget: 2.700 Euro

Eine etwas größere Herausforderung bis auf das letzte Quentchen meistern, das wünscht man sich ja immer. Wenn es um Stereoanlagen geht, bekommen wir das auf jeden Fall hin:

 

Der Kunde hat seit vielen Jahren einen Beamer im Wohnzimmer, der über VGA Kabel mit einem 10 Meter entfernten Computer verbunden ist und Filme oder die Tagesschau auf diesem Wege auf eine Leinwand projiziert. Der Klang kommt über ein 10 Meter langes Cinch Kabel ebenfalls aus dem Computer an einen 25 Jahre alte Stereoturm, der inklusive Lautsprecher vielleicht 1,5 Kilo wiegt: Presspappe mit ein paar Platinen. Das Schwerste war wohl noch das Kassettendeck.

 

Wäre es nicht viel schöner, dieses Heimkino mal für relativ kleines Geld richtig aufzumöbeln und nebenbei noch ein paar weitere Wünsche zu erfüllen? Zum Beispiel Surround, Multiroom, Kopfhörer, DVBT-2, BluRay und trotzdem die Verbindung zum PC? Kein Problem, versuchen wir es mal: 

 

Herzstück ist ein per HDMI an den Beamer angeschlossener Surroundreceiver der neuesten Generation von Denon. Dieses Gerät hat die Multiroomtechnologie HEOS bereits eingebaut. So kann durch Hinzufügen dreier kabelloser aktiver Bausteine HEOS 1 (vergleichbar Sonos Play 1, nur mit ein paar Vorteilen) der Klang auf Wunsch problemlos gleichzeitig im Wohnzimmer, der Küche, dem Arbeitszimmer und dem Bad im Stockwerk höher erklingen. Ob es Musik vom per Cinch angeschlossenen PC ist, eine CD oder Spotify oder in jedem Raum etwas anderes, das spielt nun keine Rolle mehr.     

Ein neuer DVBT-2 Receiver wird per HDMI an den Receiver geklemmt - die Aufnahme von Sendungen ist problemlos über eine USB Festplatte möglich. Sollen Inhalte einer Mediathek von ZDF etc. über den PC angesehen werden, ist dies über den nach wie vor am Beamer hängenden VGA Anschluss jederzeit möglich. Dazu kommt ein BluRay-Player, über den nun natürlich auch DVDs oder Musik-CDs abgespielt werden können. Und wenn im Arbeitszimmer über dem Wohnzimmer bis spät gearbeitet wird, dann nimmt man sich eben den Kopfhörer zur Hand. 

 

Der Klang selbst kommt aus insgesamt sechs ausdrücklich möglichst unsichtbaren aber toll klingenden Lautsprechern. Sowas macht Qacoustics aus England. Zwei mal die 3010 in weiß neben der Leinwand in den Ecken, ein schwarzer 3090c Center unter einem Sessel, zwei schwarze 3010 neben das Sofa und ein 3070s Subwoofer neben die Kommode. Schnell noch die Einmessroutine per Audyssey am Denon AVR-X1400H und schon ist alles bereit.   

 

Ausbaureserve ist jetzt nur noch der Beamer, der für echtes HDTV noch nicht bereit ist - aber bald ist ja Weihnachten!

Warum nicht schon viel früher?

audiolab 8300cd, audiolab 8300a, Dynaudio Excite X18

Budget: 4.500 Euro

Wenn die 20 Jahre alte Stereoanlage Knöpfe verliert, staubig klingt und auch so aussieht - fragt man sich doch, warum nicht schon viel früher Maßnahmen ergriffen worden sind. 

 

Dies soll kein erhobener Zeigefinger sein, es kommt ja immer wie es kommen soll. Und schon Willi Wiberg hat uns gelehrt: Alles zu seiner Zeit! 

 

Ein jung gebliebenes Paar ist umgezogen und richtet sich komplett neu ein. Was hierbei auffällt: Das Hifi-Regal mit den vier schwarzen Kästen und die zugehörigen riesigen Standlautsprecher ist a) nicht mehr zeitgemäß, passt b) absolut nicht zur Einrichtung und c) klingt auch bei sehr wohlwollendem Ohr nicht gut. Ach ja, die Knöpfe - die fallen auch schon seit Jahren einer nach dem anderen aus der Konstruktion. 

 

(Wer erkennt sich wieder, liebe Leser: es handelt sich um eine Harman/Kardon Kombination mit nubert Lautsprechern - rufen Sie doch mal an!) 

 

Die Aufgabe bestand nun darin, den vorhandenen Plattenspieler anzuschließen, CDs zu hören und den Ton des Fernsehers zu verstärken. Und: Radio! Man wollte endlich mal wieder Radio hören!

Wie hört man in einer Wohnung Radio, in der weder das FM Signal, noch DAB zu empfangen sind? Genau: Internetradio per WLAN. Von Dual etwa gibt es ein tolles kleines Gerät mit dem alle drei Varianten zur Verfügung stehen und welches die Stereoanlage zusätzlich mit Spotify Connect und Bluetooth ausstattet. Es besitzt ein Display und eine Fernbedienung - die Welt des Radio, ohne einen zusätzlichen großen Baustein für die Stereoanlage zu benötigen.  

 

Eine immer wieder ganz erstaunliche Kombination für jegliche Lautsprecher ist die 8300er Serie von audiolab, bestehend aus Verstärker mit Analogeingängen inklusive Phono- und Kopfhörerverstärker und dem CD-Player mit seinem sensationellem DAC - Digital Analog Converter - und damit digitalen Eingängen. Ein Design wie aus dem Lehrbuch. Und dies gilt sowohl dem elektronischen Aufbau innen wie auch dem äusseren Erscheinungsbild und der tadellosen Verarbeitungsqualität. 

Problemlos konnten also die vier Wunschquellen angeschlossen werden und das Klangsignal an die sensationellen Lautsprecher von Dynaudio weitergeleitet werden. Wo sind die eigentlich geblieben - vorher standen dort doch große schwarze Standlautsprecher? Nun ja, die schlanken weißen Dynaudio 3X Ständer und die Excite X18 Lautsprecher fallen eben kaum auf vor der weißen Wand...   

 

Die vorhandenen Kabel konnten problemlos verwendet werden. Aufgewertet durch eine saubere Verbindung wurden die Anschlüsse mittels hochwertiger Bananenstecker des britischen Herstellers QED. 

 

Zu guter Letzt haben wir genüßlich ein paar Platten, CDs, TV-Konzerte und Radiosender abgehört und den kraftvollen, klaren und für die Räumlichkeiten schlicht optimalen Klang genossen.  

 

Auf die nächsten zwei Dekaden? Problemlos möglich! Aber warum? ;-)  

Schmeiss den Sub an, wir legen ab.

Nuprime IDA-8, Qacoustics Concept 20, Elac S12eq

Budget: 2.500 Euro

Auch auf einer alten Hafenfähre kann man komfortabel wohnen. Und auch hier kann man großen Sound bekommen. Zum Beispiel mit einer richtig guten 2.1 Stereoanlage: 

 

Wenn die Soundbar des Hausboot-Herren den Geist aufgibt, ist die Stunde für echten Sound gekommen. Die gemütliche Hamburger Hafenfähre liegt seelenruhig irgendwo an der Süderelbe und ahnt noch nicht, was ihr blüht. Denn ein 2.1 System für Musik und TV ist im Anmarsch und der Auftraggeber wünscht viel Bass. 

 

Im Bereich der Subwoofer hat sich in letzter Zeit ein Anbieter durch besonders innovative Ideen hervorgetan: Die 90 Jahre alte Kieler Manufaktur Elac bietet mit der Debut-Linie sehr sehr günstige Lautsprecher an, zu denen auch unterschiedliche Subwoofer gehören. Der größte davon ist wirklich groß. Der ultimative Trick und ein Meilenstein ist jedoch, dass er kinderleicht und absolut überzeugend über eine App auf dem Mobiltelefon kalibriert wird. Ein wirklich eindrucksvoller Effekt auf dem stählernen Schiff, denn hierfür gibt der Basslautsprecher für einige Minuten unterschiedlich tiefe Laute von sich, in denen man tatsächlich glaubt, der 600PS Diesel würde starten.

 

Für eine Stereoanlage, insbesondere eine am Fernseher angeschlossene, ist diese Automatik enorm hilfreich. Denn ein Stereoverstärker bringt im Gegensatz zu einem Surroundverstärker keine Kalibrierung mit. Und einen Subwoofer ordentlich "per Hand" einzustellen, das erfordert wirklich viel Zeit und Geduld. Ein Subwoofer macht vor allem am TV Sinn, denn nur er kann die heute in Serien und Filmen üblichen Effekt-Eskapaden wirklich abbilden. 

 

Als Satelliten bzw. normale Stereolautsprecher fiel nach ausgiebigem Testhören einiger Kandidaten die Wahl auf die edlen Regallautsprecher von Qacoustics, Concept 20. Sie holen enorm viel Klang aus ihren vergleichsweise kleinen Körpern. Der audiophile Charakter, die Neutralität, wird durch den Sub auf Wunsch durch angemessene Tiefen ergänzt.   

Verstärkt wird die Ausgabe durch einen Verstärker modernster Bauart von NuPrime. Der NuPrime IDA-8 ist nicht nur unauffällig formschön (nur 23cm breit und 5,5cm hoch), sondern eine technische Meisterleistung. Neben dem innovativen Ansatz, analoge und digitale Verstärkung hybrid zu kombinieren, bringt er einen sensationellen Digital-Analog-Converter, der neben den optischen und koaxialen digitalen Eingängen auch den Anschluss eines Computers per USB ermöglicht. Zusätzlich ist ein sehr potenter Bluetooth-Empfänger dabei und für den Subwoofer ein entsprechender Ausgang. Ein Kraft-Leistungs-Paket. 

 

Die komplette Verkabelung erfolgte mit den vielfach ausgezeichneten QED Produkten: Profile 79 Strand Lautsprecherkabel konfektioniert mit Screwlock Bananensteckern, einem 10 Meter langen Profile Subwooferkabel sowie dem klassischen optischen Kabel der Profile Serie. 

 

 

Mit einem für diese Qualität extrem fairen Preis haben wir gemeinsam eine ausgesprochen individuelle Stereoanlage zusammengestellt. Wieder einmal einzigartig bzw. nur bei Stereofluss :-)

 

Bass Ahoi!  

Heimkino da, wo es krachen darf.

Elac Air-X 407

Budget: 3600 Euro

Das neue Haus ist endlich fertig eingerichtet und einzugsbereit. Nur im Keller, da gibt es einen Raum, in dem noch etwas ganz ganz wichtiges fehlt: 

 

Das kann bei einem technikbegeisterten Papa ja nur eines bedeuten: Das Heimkino! Und so ist es. An den Wänden kucken schon die Kabelstrippen aus der Wand, eine Leinwand ist montiert - und endlich wird auch die Ladung von Stereofluss geliefert. 

 

Die Lautsprecher kommen aus England, von der mit Preisen überhäuften Firma Qacoustics. Zwei große Standlautsprecher (Bezeichnung: 3050), die auch allein für ordentlich Musik sorgen können, werden von einem Center, 4 kleineren Boxen mit passenden Wandhaltern und einem Subwoofer begleitet. Verstärkt wird mit einem typisch silbriggoldenen Marantz SR6011 Multikanalverstärker mit ordentlich Wumms und vielen vielen vielen Eingängen. 

 

Tatsächlich war der Wunsch, auch ohne die Effektlautsprecher schön laut Musik hören zu können. So haben wir bei der Auswahl der Geräte auf diese Anforderungen geachtet, für die Stereolautsprecher und den Subwoofer ein paar extrafeine Kabel von QED sowie einen anständigen CD-Spieler von Marantz dazugesellt.

 

Der Verstärker kann nun nicht nur CDs abspielen, sondern genauso gut Spotify empfangen und schöne alte Maxis aus den 80ern vom vorhandenen Plattenspieler zum klingen bringen.

 

Eine Herausforderung war noch, den Center unter die Leinwand zu bringen. Aber Ikea-Regal sei dank, konnte man ohne viel Schmerz die Beine kürzen und hat so die empfohlenen 41cm zum Boden realisiert.

 

7.1-Abenteuer, der Statiktest kann beginnen.

 

Richtig edler Sound - ohne Kabel zu verlegen.

Elac Air-X 407

Budget: 5500 Euro

Ein sehr großes L, bestehend aus Wohnzimmer und Esszimmer. Nagelneues Parkett, Hamburger Fußleisten und frisch lackierte Türrahmen. Wie soll man hier nun ordentlich Lautsprecherkabel verlegen?   

 

Gar nicht. Um die Räumlichkeiten mit Klang zu füllen, der höchsten Ansprüchen genügt, reicht es aus, auf einen modernen Kunstgriff zurückzugreifen: Die aus Kiel stammenden Standlautsprecher in weißem Klavierlack bekommen die Musik einfach per Netzwerk zugespielt.

 

Durch jeweils eine normale Steckdose erhalten die perfekt abgestimmten, in den Lautsprechern befindlichen Verstärker ihren Strom. Die Musik dagegen kommt über ein eigens aufgebautes Netzwerk, ganz unscheinbar aus dem Sideboard. Dabei spielt es keine Rolle, ob hier ein Streamingdienstleister, ein CD-Spieler oder der Fernseher die Quelle ist. 

 

Wunderbarer, kräftiger und großer Klang kann nun die Gemächer erfüllen. Und wird auch dem Anspruch wirklich großer Lautstärken spielend gerecht.    

 

Ein ganz typisches Beispiel, wie viel Sinn moderne Stereoanlagen für ganz normale Menschen machen können. Viel Spaß mit der Anschaffung!