Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl von Stereoanlagen, mit denen Kunden zu Hause glücklich sind. Wie glücklich, das können Sie gern in den Google Rezensionen nachlesen.

Wenn Sie bereits Kunde sind, schreiben Sie gerne selbst eine :-) Das geht ganz einfach: hier

 

Alles drin, alles dran: ganz klein, ganz toll!

Dynaudio Xeo 20, Bluesound Node 2i, Pro Ject Phono Box S2, Pro Ject CD Box S2

Budget: 3.650 Euro

Aufgabe: Quantität Minimum, Qualität Maximum. 

 

Man kann ja so wunderbar wohnen. Altbau, Vintage, Farben... cool! Irgendwie hat der Kunde die olle Stereoanlage immer mitgeschleppt und jetzt, wo der Nachwuchs aus dem Gröbsten raus ist, steht ein Projekt an: Super Sound, aber ohne diese vielen, seltsam verkabelten Fremdkörper.   

 

Ansage: Die Stereoanlage muss nicht groß und zum Herzeigen sein. Sie darf es nicht einmal.

Wichtig ist ausserdem, dass Schallplatten und CDs gespielt werden können aber trotzdem der Zugang zu allen möglichen modernen Musikstreamingangeboten realisiert wird. Kann man den Fernsehton noch besser machen? 

 

Die Idee nimmt Gestalt an, entwickelt sich und wird umgesetzt: Kabellose Aktivlautsprecher, die Dynaudio Xeo 20: klein aber potent. Weiß, auf weißen Ständern vor der weißen Wand. Eingänge sind vorhanden für eine Pro-Ject Phono Box S2 Vorstufe, den Bluesound Node Streamer und den kleinsten CD Spieler, der kein Schrott ist: Pro-Ject CD Box. Der Fernseher darf auch mit machen. 

 

Wie schön, dass nun wirklich alles passt, die Qualität und der Klang stimmen! 

 

Geschichte wird gemacht (es geht voran).

Luxman L-507uX II und Lumin T2

Budget: 10.700 Euro

Geschichte wird gemacht (es geht voran).   

 

1968, das japanische Unternehmen Luxman bereits 43 Jahre gegründet, kam zum ersten mal ein Verstärker mit der Bezeichnung "500" auf den Markt. Weitere 37 Jahre lebten die großen Vollverstärker mit dem L-507 wieder auf. Die aktuelle Version hört auf den Namen Luxman L-507uX II und ist ein Paradebeispiel der inkrementellen Verbesserung eines historischen Verstärkers. 

Die Zeit ist nur scheinbar stehen geblieben, das Konzept ist, gutes stetig besser zu machen und die Geschichte fortzuschreiben. 

 

Lumin dagegen hat mit Luxman nur die zwei ersten Buchstaben gemein. 2012 gegründet ist die Firma aus Hong Kong aber auch in einem deutlich schnelleren Geschäft unterwegs: Streaming. Und hier hat Lumin es geschafft sich in der Kürze der Zeit als eine der profiliertesten audiophilen Lösungen zu etablieren. Der Grund: Sie schaffen es, den Klang digitaler Musik unfassbar gut darzustellen.    

 

Die Partnerschaft dieser zwei Produkte, aus traditionellem Verstärkerbau auf der einen und aktuellstem digitalem Klangknowhow auf der anderen Seite ist einfach wunderbar. 

 

Im großen Wohnzimmer steht der Stolz des dänischen Lautsprecherherstellers Dali, die Epicon 8. Einige Jahre haben sie auf die Kraft einer Yamaha Kette vertrauen müssen, die letzte Addition war ein SACD Spieler aus dem Hause Denon. 

Nachdem der neue Verstärker mit überragender Potenz bei leisen aber auch brachialen Klängen die Familie im Wettbewerb überzeugen konnte, wurde auch der Netzwerkspieler hinterfragt. Dieser spielte bisher lediglich   eigene hochauflösenden Digitaldateien ab. Besaß jedoch noch nicht die Möglichkeit, die heute prominenten Anbieter von Musik-Streaming einzubinden.

Der Vergleich des Lumin mit einem weiteren Streamer mit hochwertigem Digital-Analog-Wandler an Bord brachte ebenfalls einen klanglichen Gewinner hervor. Man kann die Überlegenheit anhand der "Zutaten" und der fein abgestimmten Informatik argumentieren. Oder man hört einfach mit seinen eigenen Ohren. Das Ergebnis ist: Der Lumin T2 ist ein fantastisches Wiedergabegerät. 

 

Extrem viel Erfahrung in ihrem jeweiligen Metier haben beide. Was bei dieser Kombination zählt ist, dass sie, obschon sie gänzlich unterschiedlich ist, so unheimlich gut harmoniert.

Zum Nachmachen empfohlen! 

 

Europa klingt gut

Atoll IN200 Signature, Atoll DR200, Amphion Argon 7LS, QED Silver Anniversary

Budget: 8.200 Euro

Made in Finnland & Frankreich, Klang in Portugal.   

 

Wenige Menschen in Deutschland wissen, dass in Finnland und Frankreich ganz fabelhafte Hifi Produkte gebaut werden. Diejenigen Musikfreunde, die gleichzeitig auch Kunden von Stereofluss sind, gehören dazu. Und so kommt es, dass in diesem Falle eine finnisch-französische Stereoanlage in das portugiesische Ferienhaus einzieht. Dort löst sie eine Stereoanlage ab, die ganz typisch für die späten 80er Jahre war.  

 

Der Raum ist mit 60qm nicht klein, die Deckenhöhe mit Galerie sorgt für Luft. Da müssen größere Lautsprecher mit viel Kontrolle die Arbeit verrichten. 

 

Die finnischen Amphion Argon 7LS mit der D'Appolito Anordnung ihrer 3 Chassis ordnen den Klang, spielen ihn optimal gerade heraus und verhindern, dass er zu sehr umherweht. 

 

Der integrierte Verstärker Atoll IN200 Signature aus Frankreich hat wirklich Kraft und ein tadelloses Netzteil, so dass die Lautsprecher ihre Dynamik auch wirklich ausspielen können und die Frequenzen nicht verrückt spielen. Von Haus aus mit rein analogen Eingängen versehen, entschlossen wir uns ihn mit den optionalen Digitaleingängen nebst Bluetoothempfänger zukunftsfähig zu machen.

Quellen sind einerseits der passende CD-Spieler Atoll DR200 und andererseits ein Technisat Satellitenempfänger für heimisches Radio. 

 

Insgesamt ein tolles, klassisches Ensemble, für dessen ausgezeichneten Klang auch sehr viel tiefer in die Tasche gegriffen werden kann. Vielleicht ist es daher von Vorteil, dass diese Produkte nicht für viel Geld bekannt gemacht werden :-) 

Unkompliziert, Ultramodern, Unerreicht

Dynaudio Focus 30 XD, Audiolab 6000CDT, Dynaudio Connect

Budget: 8.300 Euro

Alles drin, alles dran.   

 

Eine wunderschöne Gründerzeitvilla mit einem sehr geräumigen, in zwei geteiltem Wohnzimmer. Ein Raum mit Sofa, TV und Surroundsound. Ein Raum mit Sofa und Kamin und Musik.

 

Die Musik konnte nie überzeugen, lagen die Regallautsprecher doch auf dem Fußboden und waren mit ewig langen Kabeln an den Surround Receiver angeschlossen. Bedienung schlecht. Klang schlecht. Kaminabende nur mit viel Wein genießbar.

 

Eine einfache, überzeugende und alles andere als übergriffige Lösung sind die aktiven und kabellosen Standlautsprecher von Dynaudio: Focus 30 XD. Wunderschöne, skandinavisch schlichte Handarbeit mit einem überaus intelligenten und kraftvollen Innenleben. Sie passen sich unkompliziert der schlichten Eleganz des Raumes an und erfordern zum Anschluss lediglich jeweils eine Steckdose.

 

Die Quelle ist einerseits ein edler CD-Spieler von Audiolab und anderseits ein Streaminganbieter, der zunächst über Bluetooth gespielt wird. Der Clou: Die Verbindung zwischen CD-Spieler und Lautsprechern erfolgt ebenfalls kabellos - so dass die Geräte wirklich stehen können, wo sie hinpassen. Ganz wichtig, wenn die Stereoanlage nicht unbedingt das Herz des Raumes darstellen soll.  

 

Eine unerreicht komfortable und moderne Lösung, um ohne übergriffige Abspielgeräte in tadelloser Qualität Musik zu genießen.  

Oldschool - Newschool - Homeschool.

Bluesound Powernode, Bluesound Flex Node, Dynaudio Emit 20

Budget: 2.300 Euro

Mobil & Modern.   

 

Homeschooling ist im Jahr 2020 eine Herausforderung für die es zur Überraschung vieler auch Lösungen gibt.

 

Mobil arbeiten ist das eine. Anschließend möchte man auch guten Sound mobil erleben.

Und wenn man schon dabei ist, der Klang im Wohnzimmer hat im Vergleich zur Mini-Kompaktanlage auch deutlich Potential nach oben.   

Eine Lösung für beide Aufgaben ist der Powernode Verstärker von Bluesound aus Kanada. Er bietet einerseits die Möglichkeit "normale" Lautsprecher anzuschließen. Gleichzeitig jedoch können die vielen WLAN-Lautsprecher aus dem Portfolio von Bluesound ebenfalls eingebunden werden. So dass die Musik immer dort erklingt, wo man möchte. In diesem Falle in der Küche, auf der Terrasse und im Wohnzimmer. Bei Kombination auch in Stereo.

 

Und bei Verwendung der praktischen Akkus auch komplett mobil.

Gesteuert ganz einfach über die App oder Airplay 2. 

 

Bluesound ist eine Tochter der Hifi Legende NAD und bietet seit vielen Jahren hochqualitative Lösungen für Streaming-Verwöhnte. 

 

Diese Kombination ist eine in vielerlei Hinsicht zukunftsfähige Lösung mit einem soliden Grundgerüst. Das sie überall super klingt, ist selbstverständlich. 

Rammstein zur Teatime.

Qacoustics 3050i, Audiolab 6000A, QED Performance

Budget: 1.650 Euro

Gut & Günstig gibt es auch im Hifi.   

 

Ein norddeutscher Kunde mit viel Platz wollte die in die Jahre gekommene Stereoanlage durch etwas Zeitgemäßes abseits der bekannten Wege ersetzen. 

 

Sehr preisbewusst und doch auf Qualität achten? Da kommt man um die britische Marke Qacoustics nicht herum. Entwickelt mit deutscher Unterstützung in England, wird in hochmodernen Produktionsstraßen in China die Skizze zum Lautsprecher. Tadellos verarbeitet bis ins Detail, sind die 3050i Standlautsprecher auch klanglich zu großem fähig. Ein dynamischer Umfang, der auch  schwierige Musik wie etwa tendenziell überproduziertem Heavy Metal von Rammstein gut abbildet ;-)

 

Die passende Verstärkung übernimmt der Audiolab 6000A. Ein überaus großzügig ausgestatteter Verstärker mit ordentlichem Netzteil für langen lauten Spaß. Digitale und analoge Eingänge - auch für den Plattenspieler. Dazu Bluetooth, um unkompliziert zu streamen. 

 

Ach, und wenn der doch sehr große Raum nach noch mehr Tiefe ruft, kann über den Pre Out Ausgang jederzeit ein Subwoofer angeschlossen werden. Die Zukunftsfähigkeit dieses Gerätes ist einfach toll. Wer weiß, was in den nächsten Jahren noch alles angeschlossen wird... der Fernseher für das Bundesliga Top Spiel der Woche? Ein Computer? Das alte Kassettendeck?  

 

Diese Stereoanlage ist der perfekte Einstieg in die Klangwissenschaft, liebe Konfirmanden. Oder Familien. Oder, oder, oder...  

Musik aus der Wolke, ohne Regen.

Lumin T2, Innuos Zenith Mk3, Roon Nucleus

Budget: 1.500 - 3.400 - 4.500 Euro

3 Möglichkeiten, richtig gut zu streamen.  

 

Drei Kunden mit ganz unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen:

 

Einer beginnt mit dem Streaming wie ein 4-Jähriger das Radfahren lernt.

Der nächste ist erprobt, besitzt jedoch eine Hifi-Kette, die ein gehöriges Ungleichgewicht aufweist.

Ein weiterer steigt von "ganz gut" auf High End um.

 

Wenn, wie so oft im Stereofluss-Kundenkreis, die Gelegenheiten Musik zu hören wieder zunehmen, geht es auch darum, die neuen Möglichkeiten einzusetzen. Ist man zudem beruflich im Softwarebereich beheimatet, sind fortgeschrittene Oberflächen und Komfort entscheidend. Was liegt näher, als den McIntosh Verstärker und die Piega Säulen mit einem Roon Nucleus als Quelle zu ergänzen. Roon ist ein New Yorker Softwareunternehmen, welches im Bereich digitaler Musik die Quadratur des Kreises zustande gebracht hat und damit inzwischen einen "unfair advantage" besitzt. Das Produkt dient der umfassenden Bedienung. Und der Nucleus ist praktisch ein Beiwerk, ein Streamer, der die Software bestmöglich zum Laufen bringt. Gerippte Musik wird intelligent mit der von Streamingdienstleistern gelieferten vereint. Dazu sind Multiroom und Klangoptimierung nur zwei von vielen Dingen, die Teil eines permanenten Innovationszyklus sind. Eben typisch für moderne Software.  

 

Wenn Martin Logan Elektrostaten und eine hochspezielle Endstufe bisher von einem Streamer-DAC der 100-Euro-Klasse gefüttert werden, dann könnte man auf die Idee kommen, dass hier Optimierungsbedarf besteht. Und so ist es: Letztendlich fällt die Entscheidung auf eine würdige Quelle in Form des Lumin T2 Streamers mit High End-DAC. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Erreicht durch ein Stück Hardware, welches in dieser Kombination derzeit unerreicht ist. 

 

Der Dritte im Bunde ist mit den Kii Three schon dort, wo klangtechnisch das Optimum erreicht ist. Nachdem dies verdaut war, stand die Entscheidung für eine bessere Digitalquelle an. Ein DAC war aufgrund der in den Kii verbauten 12 Exemplare nicht notwendig. Da es aber eine Menge CDs zu rippen gab und die Plattformunabhängigkeit durch den Einsatz der auf dem Innuos laufenden Roon Software Voraussetzung war, fiel die Wahl auf den Innuos Zenith Mk3. Das portugiesische Entwicklerteam beschäftigt sich mit dem Klang digitaler Quellen wie kaum jemand sonst in der Industrie. Störungen werden akribischst untersucht und dann beseitigt wo es nur geht. Angefangen beim Netzteil bis zur Dämpfung der Füße. Ein tolles Team, diese Gerätschaften. 

 

Vielleicht eine Inspiration für die Leser? Mit Sicherheit empfehlenswert :-)  

Kontrolle! Ihre Monos, bitte.

audiolab 8300MB, 8300CDQ, Project Phono Box DS

Budget: 3.800 Euro

Kontrolle für die Koaxe.  

 

Ein Liebhaber selbstgebauter Spezialitäten hat sich vor einigen Jahren ein tolles Paar Lautsprecher gegönnt. Riesige Trümmer, mit ganz kleinen Koaxial-Chassis vorne und monströsen Tieftönern an den Seiten (in diesem Thread verewigt: https://old-fidelity.de/thread-1554.html).

 

Bespielt wurden sie über einen etwa 25 Jahre alten Onkyo Verstärker, der zunehmend an Kraft und Wonne verlor. Und auch der Besitzer verlor an Kraft und Wonne, den Onkyo alle paar Jahre von anderen Liebhabern auffrischen zu lassen.

 

Angeschlossen waren eine ganze Menge analoger und digitaler Quellen: Super 8 Projektor, Plattenspieler, iMac, Playstation, Apple TV, CD Spieler und vieles mehr. Wobei der Onkyo digital natürlich noch nicht in analog wandeln konnte. Diese Aufgabe übernahmen verschiedene, sehr günstige Wandler, die irgendwo im Kabelsalat hinten im Regal ihr Leben fristeten. 

 

Die Idee war, den Lautsprechern mal etwas richtig Feines zu spendieren und zu prüfen, ob das auch wirkt. Mit den 8300MB Monos von Audiolab hat man mehr als genug Kraft, diese großen Partner zu kontrollieren. Aber viel hilft manchmal ja viel und so ist es auch hier. 

Als Vorstufe haben wir den Audiolab 8300CDQ gewählt und ihn per hochwertigem XLR Kabel von QED angeschlossen. Der 8300 CDQ ist ein CD Spieler mit einem zusätzlich wirklich exzellenten DAC sowie - und das ist der Unterschied zum 8300CD - analogen Eingängen. Plus: Der notwendigen Lautstärkeregelung.

Der Computer wurde per USB angeschlossen, der Plattenspieler analog über eine potente Pro-Ject Audio Phono Box DS Vorstufe, Apple TV, Playstation etc. über einige der vielen digitalen Eingänge. 

Eine Trigger-Verbindung der Audiolab Geräte sorgt für einfaches An- und Ausschalten mit einem Tip auf die Fernbedienung.

 

Und nun zeigte sich etwas ganz Besonderes: die Kombination sorgt für all die schönen Dinge, die man so in Hifi Zeitschriften über exzellente Stereoanlagen liest. Selbst die schwierigsten Kompositionen können mit Leichtigkeit und absoluter Kontrolle gespielt werden.

Mission erfüllt!

Wenn jetzt der Vintage Dual noch ein neues System bekommt und Tidal Hifi mit MQA den Apple Music Stream ablöst... da ist immer noch Luft nach oben. Aber auf dieser Basis kann die Geschichte problemlos weiter gehen.  

 

Umzug = Gelegenheit!

Dynaudio Xeo 20

Budget: 5.300 Euro

Eine klassische Stereoanlage für die neuen 4 Wände.  

 

Wenn die Familie wächst, kommt die Vergrößerung der Wohnräume automatisch? Heutzutage nicht immer, aber in diesem Falle eben schon. Was für ein willkommener Anlass, sich eine neue Stereoanlage auszusuchen. Eine ganz klassische.

 

Klassisch bedeutet in diesem Falle: Streaming oder digitale Musikdateien gehören nicht zum Repertoire. Hauptsächlich werden CDs gehört, aber auch viele viele Schallplatten. 

 

Gemeinsam haben wir ausgiebig die eigenen Platten gehört, um die Entscheidung zwischen den in der engeren Auswahl stehenden Verstärker und vor allem auch Lautsprecher herbeizuführen. Hier war es so, dass der Kunde ganz anders entschieden hat, als vorher gedacht. Und dies nur aufgrund unseres ausgiebigen Hörtermins (immer eine sehr gute Idee).  

 

Es ist letztendlich die Kombination aus den großen Wharfedale Reva 4 Lautsprechern und dem mächtigen Creek Evolution 100A Verstärker geworden. Natürlich inklusive der ausgezeichneten Phono-Vorstufe Sequel MK3. Dies ist ein "interner" Zusatzverstärker, der optional in den Verstärker eingebaut wird. Für die CDs haben wir den passenden Evolution 50CD hinzugefügt. Dieser hat für zukünftig denkbare digitale Ideen einen sensationell klingenden Digital-Analog-Wandler (DAC) an Bord und entsprechend digitale Eingänge. Die hochwertige Verkabelung erfolgte über individuell konfektionierte Produkte von QED. 

 

Das neue, offene Wohnzimmer ist schon um einiges größer als das alte. Diese neue Stereoanlage kann die Herausforderung aber mühelos aufnehmen.

Insofern: Ziel erreicht, zumindest bis zum nächsten Umzug!

 

Konsolidierung erfolgreich.

Dynaudio Xeo 20

Budget: 2.500 Euro

Viele Quellen und doch weniger Geräte - kein Paradoxon.  

 

Der vorhandene Verstärker und die großen Lautsprecher sind in die Jahre gekommen, klingen blass und klapprig. Der CD-Spieler ist frisch überholt, der Plattenspieler soll wieder mehr zum Einsatz kommen, tagsüber läuft Radio und am Wochenende soll das Fußballstadion im Fernsehen mal richtig Sound machen.    

 

Der traditionelle Ansatz sah vor, einen aktuellen Verstärker mit passenden Lautsprechern zu kombinieren.    

Allerdings fand auch der Gedanke, aktive Lautsprecher zu nutzen, Anklang. Und nach einem ausgiebigen Vergleich vor Ort, war dies dann auch die Lösung. 

 

Die Dynaudio Xeo 20 sind hochwertige Regallautsprecher mit sehr flexiblen Möglichkeiten - und die waren auch notwendig: Der Plattenspieler hat eine eingebaute Vorstufe, so dass er direkt in den analogen Aux-Eingang des Master-Xeo angeschlossen werden kann. Der CD-Spieler nutzt den daneben liegenden analogen Eingang per Cinch Kabel. Und der Fernseher ist per optischem Toslink Kabel ebenfalls dort verbunden. Radio und Spotify Streaming wird von nun an komfortabel vom Mobiltelefon per direkter Bluetoothverbindung mit den Xeo Lautsprechern gehört.

 

Wie kommt nun der Klang vom Master Xeo zum zweiten Stereolautsprecher? Dies erfolgt auch bei der inzwischen dritten Generation der Dynaudio Xeo per eigener Funkverbindung, die die beiden Lautsprecher unabhängig vom WLAN untereinander aufbauen. Somit ist die Verkabelung so einfach wie nur möglich: Jeder Lautsprecher benötigt lediglich eine ganz normale Steckdose. 

 

Im Gegensatz zu vorher, wo die großen und nicht sehr ansehnlichen Lautsprecher in zwei gegenüberliegenden Ecken des Wohnzimmers stehen mussten (mit Blumenpott drauf), passen die neuen Geräte unauffällig ins Bücherregal. Hierdurch hat sich die Hörsituation stark verbessert, denn nun bildet sich für den auf dem Sofa sitzenden Zuhörer ein perfektes Stereodreieck. Sogar, wenn der Fernseher die Quelle ist. 

 

Immer wieder ein Vergnügen, all den alten Kram gegen eine toll klingende Neuigkeit auszutauschen. Auch für die Kunden ;-) 

Major Upgrade, please!

Creek Evolution 100A, Neat Acoustics Motive SX2, audiolab M-DAC mini

Budget: 4.300 Euro

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, sollte man seiner Passion (Musik) entsprechend huldigen. 

 

Hunderte wertvoller Jazz-Aufnahmen, eine Vergangenheit in Klaus Doldingers Band, und viel Zeit. Warum, so fragte sich der Kunde, sollte man sich da nicht wirklich mal um die Wiedergabesituation kümmern? Die Gelegenheit war da und über einen längeren Zeitraum haben wir gemeinsam genau dies getan.   

 

Die vorhandene, unwahrscheinlich große (aber sehr leichte) Stereoanlage von Sony hatte ihre Schuld längst getan: Zwei 1,5m große Lautsprecher aus pappeähnlichem Werkstoff, dazu ein riesiger Subwoofer und ein einteiliges Element mit 5 funktional abgetrennten Geräten aus Plastik. War bestimmt mal ganz schön teuer.   

 

Der per Apple Airport Express (AirPlay) angeschlossene Apple iMac Computer, auf dem die Musik in iTunes liegt sollte weiterhin Schaltzentrale bleiben, dazu noch ein Streamingdienstleister kommen. 

 

Herausgekommen ist eine rein britische Lösung: Herz ist der ausgesprochen kräftige Verstärker Evolution 100A von Creek. Das sehr schlanke Äussere täuscht definitiv: Er liefert üppige, echte 110 Watt an den 8 ohmigen Widerstand der zierlichen Standlautsprecher von Neat Acoustics, Modell Motive SX2. Nur 76 Zentimeter hoch, aus feinem schwarzen Eichenfurnier auf stabilem MDF. Da sie recht nah an der Wand stehen, war wichtig, dass das Bassreflexrohr nicht unbedingt nach hinten strahlt. Hier ist es im Fuß integriert, so dass die tiefen Frequenzen sich gleichmäßig ausbreiten können. 

 

Um die gesamte Kette vom Computer über den analogen Verstärker und die Lautsprecher zu optimieren und die Wandlung von digitaler Musik nicht dem in die Jahre gekommenen Apple Airport Express zu überlassen, haben wir noch einen Spitzen-DAC hinzugenommen. Der Vorteil des Apple Gerätes ist, dass der Ausgang sowohl analog per Cinch, als auch digital über ein optisches Kabel Signale ausgeben kann.

Wählt man die Cinch-Variente, wandelt der Airport Express. Wählt man den optischen Weg, so wandelt der ausgewählte externe Wandler. Apple legte bei dem Preis des Express keinen unbedingt großen Wert auf die Qualität der Wandlung - das ist nachvollziehbar.  

Der audiolab M-DAC ist legendär. Heute gibt es würdige Nachfolger in Form des M-DAC+ (für das Hifi Rack) und des M-DAC mini, welcher pures Understatement ist und wunderbar im Hintergrund bleiben kann. Die Leistung ist tadellos: Top ESS Sabre Chips sowie eine Class A JFET Output Stage werten die Musik maximal auf.  

 

Zuletzt haben wir noch ein tolles kleines DAB Radio aus deutscher Fertigung von Technisat (Digitradio 100) angeschlossen und so kristallklaren digitalen Klang von Deutschlandradio etc. ermöglicht. Und für die viele Zeit, Musik zu entdecken hat der Kunde noch eine Einführung in das Spotify-Premium-Universum erhalten. Künftig von iMac sowie iPhone steuerbar. 

 

Der Klang in diesem etwa 25qm typischen Wohnzimmer ist mit vorher nicht vergleichbar. Kräftige Tiefen lassen Kontrabässe auf der Bühne stehen, klarste Höhen die Becken schwirren, dazu entscheidende Mitten, die keinerlei Details der Aufnahmen verheimlichen. Es entsteht die so wichtige Bühne, direkt vor dem Sofa. Wir sind sehr zufrieden! 

Kii Three Dream Machine - So Viel Mehr.

Kii Three, Auralic Aries Mini, Funk Studiotechnik

Budget: 14.500 Euro

Wenn die Gläser im Schrank scheppern, man nicht ans Regal rankommt (und die Gelegenheit bestand, die Kii Lautsprecher zu hören) - dann muss gehandelt werden. 

 

Ein Unternehmerpaar hat es sich vor den Toren Hamburgs gemütlich gemacht und doch gab es ein dramatisches Problem: Die riesengroßen schwarzen T+A Pulsar Standlautsprecher im Wohnzimmer sorgten schon bei Zimmerlautstärke dafür, dass die Gläser im Schrank dahinter (!) klirrten. Dazu waren sie eben auch noch riesengroß - so groß, dass man nicht an den Schrank dahinter kam! Und: Sie hatten einen zu ausgeprägten Bass - bzw. der Bass machte was er wollte in dem großen Wohnzimmer. Es half auch nichts, dass das Wohnzimmer sehr lang gezogen ist, im hinteren Drittel der Esstisch steht und dann noch die Küchen hintendran kommt. Die Wandreflexionen durch das für viele Lautsprecher typische, unkontrollierte Abstrahlverhalten hat die Lust am Musikhören eingeschränkt.

 

Dazu kam, dass die Biester auch als Hauptlautsprecher an einem sehr großen und schweren Yamaha Surroundverstärker hingen. Das Topmodell des Jahres 2002, ein DSP-AZ1. Noch ohne HDMI! Daran hängen Sky, Bluray, KabelTV und ein SACD Spieler sowie 5 Lautsprecher: Die großen Hauptlautsprecher, ein Center sowie zwei Effektlautsprecher hinten. Einen Subwoofer braucht der Kunde nicht. 

 

Die Idee war, in diesem Setup eine Aktivlautsprecherlösung einzusetzen. Vielleicht Linn, vielleicht Meridian? Oder doch noch mal die Kii Three anhören? Gesagt, getan. Auf den Norddeutschen Hifi Tagen hatte der Hersteller Kii einen Raum belegt und natürlich war Stereofluss (ich) als Hamburger Kii Händler mit dabei.

 

Drei Dinge haben dabei überzeugt: 

  1. Der Klang
  2. Die Form
  3. Der Preis

Der Klang ist unvergleichlich und den anderen beiden Lösungen dem Ehepaar zufolge sehr weit überlegen. Dazu gesellt sich die angenehme Eigenschaft, dass alle Frequenzen unterhalb von 700Hz (Mitten, Bässe) sich nur nach vorne ausbreiten und so keinerlei Reflexion von Rückwand oder Seitenwand stattfindet. Ein äusserst kraftvoller und glockenklarer Klang kommt so beim Hörer an. Nach Wunsch sind über die Steuerungseinheit Kii Control Höhen, Mitten und Tiefen individuell einstellbar.  

 

Der Formfaktor spielt eine sehr große Rolle im heimischen Wohnzimmer: Das moderne aber je nach Farbwahl sehr unscheinbare Design und die schlanken Ständern sind ein erheblicher Unterschied zu den großen Lautsprechern, mit denen man versucht, einen ähnlichen Klang zu erzeugen. Das gefällt dem Paar ausgezeichnet. 

 

Der Preis ist letztendlich das Sahnehäubchen auf diesem Traum von Stereoanlage. Denn im Vergleich zu aktiven Lösungen wie den genannten Linn oder Meridian - die u.a. nicht den Vorteil des nierenförmigen Abstrahlverhaltens bieten und zudem aus mehreren Modulen bestehen - bietet es sich bei der Lösung mit den Kii Three Lautsprechern noch an, ein neues italienisches Ledersofa für 5 Personen  mitzubestellen.

 

 

Der Anschluss der Kii Three in das Surroundsetup ist einfach: Die Lautsprecher haben auf der Rückseite jeweils einen XLR Eingang, an den der analoge Preamp Ausgang des Verstärkers geschlossen wird. Hierfür benötigt man natürlich passende Kabel: Der Weg von Cinch auf XLR ist eine Sache für den Fachmann - sonst entstehen unschöne Nebentöne. Diese Kabel finden sich in einer sehr hochwertigen Spezialanfertigung in Berlin beim Studiospezialisten Funk (schöne Grüße von Kunde und Stereofluss). 

So bekommen die Kii Three das Audiosignal des Fernsehers direkt zugespielt und spielen ihre neue Rolle im Surroundballett perfekt mit. 

 

An einer der Kii Three hängt per Cat 5 Kabel die Kii Control. Dies ist eine Steuereinheit mit drei Aufgaben: Komfortables Einstellen des DSP, Lautstärkeregelung (fernbedienbar mit jeder Fernbedienung) und Beistellung digitaler Eingänge.

In diesem Fall wurde ein Streaminggerät an den USB Anschluss gehängt: Auralic hat mit dem Aries Mini eine wahre Wunderwaffe der Streamingkunst fabriziert. Das Tidal Hifi Abo des Kunden läuft nun direkt hierüber. Da noch eine Menge hochauflösender Musik sowie viele gerippte CDs im Haushalt lagerten, haben wir eine SSD Festplatte in den Aries eingebaut, sodass die Musik hier bequem per Auralic Lightning DS App abspielbar ist. 

 

Das Ergebnis ist nun, dass selbst bei ausgeprägtesten Lautstärken jedweder Musikrichtung kein Glas mehr klingelt. Und das Paar nun ein Problem gegen das perfekte Hörerlebnis (wirklich! überzeugen Sie sich selbst!) eingetauscht hat. 

Geht das alles? Ja, geht alles!

Denon AVR-X1400H, Qacoustics 3010, 3090c und 3070s, Heos 1

Budget: 2.700 Euro

Eine etwas größere Herausforderung bis auf das letzte Quentchen meistern, das wünscht man sich ja immer. Wenn es um Stereoanlagen geht, bekommen wir das auf jeden Fall hin:

 

Der Kunde hat seit vielen Jahren einen Beamer im Wohnzimmer, der über VGA Kabel mit einem 10 Meter entfernten Computer verbunden ist und Filme oder die Tagesschau auf diesem Wege auf eine Leinwand projiziert. Der Klang kommt über ein 10 Meter langes Cinch Kabel ebenfalls aus dem Computer an einen 25 Jahre alte Stereoturm, der inklusive Lautsprecher vielleicht 1,5 Kilo wiegt: Presspappe mit ein paar Platinen. Das Schwerste war wohl noch das Kassettendeck.

 

Wäre es nicht viel schöner, dieses Heimkino mal für relativ kleines Geld richtig aufzumöbeln und nebenbei noch ein paar weitere Wünsche zu erfüllen? Zum Beispiel Surround, Multiroom, Kopfhörer, DVBT-2, BluRay und trotzdem die Verbindung zum PC? Kein Problem, versuchen wir es mal: 

 

Herzstück ist ein per HDMI an den Beamer angeschlossener Surroundreceiver der neuesten Generation von Denon. Dieses Gerät hat die Multiroomtechnologie HEOS bereits eingebaut. So kann durch Hinzufügen dreier kabelloser aktiver Bausteine HEOS 1 (vergleichbar Sonos Play 1, nur mit ein paar Vorteilen) der Klang auf Wunsch problemlos gleichzeitig im Wohnzimmer, der Küche, dem Arbeitszimmer und dem Bad im Stockwerk höher erklingen. Ob es Musik vom per Cinch angeschlossenen PC ist, eine CD oder Spotify oder in jedem Raum etwas anderes, das spielt nun keine Rolle mehr.     

Ein neuer DVBT-2 Receiver wird per HDMI an den Receiver geklemmt - die Aufnahme von Sendungen ist problemlos über eine USB Festplatte möglich. Sollen Inhalte einer Mediathek von ZDF etc. über den PC angesehen werden, ist dies über den nach wie vor am Beamer hängenden VGA Anschluss jederzeit möglich. Dazu kommt ein BluRay-Player, über den nun natürlich auch DVDs oder Musik-CDs abgespielt werden können. Und wenn im Arbeitszimmer über dem Wohnzimmer bis spät gearbeitet wird, dann nimmt man sich eben den Kopfhörer zur Hand. 

 

Der Klang selbst kommt aus insgesamt sechs ausdrücklich möglichst unsichtbaren aber toll klingenden Lautsprechern. Sowas macht Qacoustics aus England. Zwei mal die 3010 in weiß neben der Leinwand in den Ecken, ein schwarzer 3090c Center unter einem Sessel, zwei schwarze 3010 neben das Sofa und ein 3070s Subwoofer neben die Kommode. Schnell noch die Einmessroutine per Audyssey am Denon AVR-X1400H und schon ist alles bereit.   

 

Ausbaureserve ist jetzt nur noch der Beamer, der für echtes HDTV noch nicht bereit ist - aber bald ist ja Weihnachten!

Warum nicht schon viel früher?

audiolab 8300cd, audiolab 8300a, Dynaudio Excite X18

Budget: 4.500 Euro

Wenn die 20 Jahre alte Stereoanlage Knöpfe verliert, staubig klingt und auch so aussieht - fragt man sich doch, warum nicht schon viel früher Maßnahmen ergriffen worden sind. 

 

Dies soll kein erhobener Zeigefinger sein, es kommt ja immer wie es kommen soll. Und schon Willi Wiberg hat uns gelehrt: Alles zu seiner Zeit! 

 

Ein jung gebliebenes Paar ist umgezogen und richtet sich komplett neu ein. Was hierbei auffällt: Das Hifi-Regal mit den vier schwarzen Kästen und die zugehörigen riesigen Standlautsprecher ist a) nicht mehr zeitgemäß, passt b) absolut nicht zur Einrichtung und c) klingt auch bei sehr wohlwollendem Ohr nicht gut. Ach ja, die Knöpfe - die fallen auch schon seit Jahren einer nach dem anderen aus der Konstruktion. 

 

(Wer erkennt sich wieder, liebe Leser: es handelt sich um eine Harman/Kardon Kombination mit nubert Lautsprechern - rufen Sie doch mal an!) 

 

Die Aufgabe bestand nun darin, den vorhandenen Plattenspieler anzuschließen, CDs zu hören und den Ton des Fernsehers zu verstärken. Und: Radio! Man wollte endlich mal wieder Radio hören!

Wie hört man in einer Wohnung Radio, in der weder das FM Signal, noch DAB zu empfangen sind? Genau: Internetradio per WLAN. Von Dual etwa gibt es ein tolles kleines Gerät mit dem alle drei Varianten zur Verfügung stehen und welches die Stereoanlage zusätzlich mit Spotify Connect und Bluetooth ausstattet. Es besitzt ein Display und eine Fernbedienung - die Welt des Radio, ohne einen zusätzlichen großen Baustein für die Stereoanlage zu benötigen.  

 

Eine immer wieder ganz erstaunliche Kombination für jegliche Lautsprecher ist die 8300er Serie von audiolab, bestehend aus Verstärker mit Analogeingängen inklusive Phono- und Kopfhörerverstärker und dem CD-Player mit seinem sensationellem DAC - Digital Analog Converter - und damit digitalen Eingängen. Ein Design wie aus dem Lehrbuch. Und dies gilt sowohl dem elektronischen Aufbau innen wie auch dem äusseren Erscheinungsbild und der tadellosen Verarbeitungsqualität. 

Problemlos konnten also die vier Wunschquellen angeschlossen werden und das Klangsignal an die sensationellen Lautsprecher von Dynaudio weitergeleitet werden. Wo sind die eigentlich geblieben - vorher standen dort doch große schwarze Standlautsprecher? Nun ja, die schlanken weißen Dynaudio 3X Ständer und die Excite X18 Lautsprecher fallen eben kaum auf vor der weißen Wand...   

 

Die vorhandenen Kabel konnten problemlos verwendet werden. Aufgewertet durch eine saubere Verbindung wurden die Anschlüsse mittels hochwertiger Bananenstecker des britischen Herstellers QED. 

 

Zu guter Letzt haben wir genüßlich ein paar Platten, CDs, TV-Konzerte und Radiosender abgehört und den kraftvollen, klaren und für die Räumlichkeiten schlicht optimalen Klang genossen.  

 

Auf die nächsten zwei Dekaden? Problemlos möglich! Aber warum? ;-)  

Schmeiss den Sub an, wir legen ab.

Nuprime IDA-8, Qacoustics Concept 20, Elac S12eq

Budget: 2.500 Euro

Auch auf einer alten Hafenfähre kann man komfortabel wohnen. Und auch hier kann man großen Sound bekommen. Zum Beispiel mit einer richtig guten 2.1 Stereoanlage: 

 

Wenn die Soundbar des Hausboot-Herren den Geist aufgibt, ist die Stunde für echten Sound gekommen. Die gemütliche Hamburger Hafenfähre liegt seelenruhig irgendwo an der Süderelbe und ahnt noch nicht, was ihr blüht. Denn ein 2.1 System für Musik und TV ist im Anmarsch und der Auftraggeber wünscht viel Bass. 

 

Im Bereich der Subwoofer hat sich in letzter Zeit ein Anbieter durch besonders innovative Ideen hervorgetan: Die 90 Jahre alte Kieler Manufaktur Elac bietet mit der Debut-Linie sehr sehr günstige Lautsprecher an, zu denen auch unterschiedliche Subwoofer gehören. Der größte davon ist wirklich groß. Der ultimative Trick und ein Meilenstein ist jedoch, dass er kinderleicht und absolut überzeugend über eine App auf dem Mobiltelefon kalibriert wird. Ein wirklich eindrucksvoller Effekt auf dem stählernen Schiff, denn hierfür gibt der Basslautsprecher für einige Minuten unterschiedlich tiefe Laute von sich, in denen man tatsächlich glaubt, der 600PS Diesel würde starten.

 

Für eine Stereoanlage, insbesondere eine am Fernseher angeschlossene, ist diese Automatik enorm hilfreich. Denn ein Stereoverstärker bringt im Gegensatz zu einem Surroundverstärker keine Kalibrierung mit. Und einen Subwoofer ordentlich "per Hand" einzustellen, das erfordert wirklich viel Zeit und Geduld. Ein Subwoofer macht vor allem am TV Sinn, denn nur er kann die heute in Serien und Filmen üblichen Effekt-Eskapaden wirklich abbilden. 

 

Als Satelliten bzw. normale Stereolautsprecher fiel nach ausgiebigem Testhören einiger Kandidaten die Wahl auf die edlen Regallautsprecher von Qacoustics, Concept 20. Sie holen enorm viel Klang aus ihren vergleichsweise kleinen Körpern. Der audiophile Charakter, die Neutralität, wird durch den Sub auf Wunsch durch angemessene Tiefen ergänzt.   

Verstärkt wird die Ausgabe durch einen Verstärker modernster Bauart von NuPrime. Der NuPrime IDA-8 ist nicht nur unauffällig formschön (nur 23cm breit und 5,5cm hoch), sondern eine technische Meisterleistung. Neben dem innovativen Ansatz, analoge und digitale Verstärkung hybrid zu kombinieren, bringt er einen sensationellen Digital-Analog-Converter, der neben den optischen und koaxialen digitalen Eingängen auch den Anschluss eines Computers per USB ermöglicht. Zusätzlich ist ein sehr potenter Bluetooth-Empfänger dabei und für den Subwoofer ein entsprechender Ausgang. Ein Kraft-Leistungs-Paket. 

 

Die komplette Verkabelung erfolgte mit den vielfach ausgezeichneten QED Produkten: Profile 79 Strand Lautsprecherkabel konfektioniert mit Screwlock Bananensteckern, einem 10 Meter langen Profile Subwooferkabel sowie dem klassischen optischen Kabel der Profile Serie. 

 

 

Mit einem für diese Qualität extrem fairen Preis haben wir gemeinsam eine ausgesprochen individuelle Stereoanlage zusammengestellt. Wieder einmal einzigartig bzw. nur bei Stereofluss :-)

 

Bass Ahoi!  

Heimkino da, wo es krachen darf.

Elac Air-X 407

Budget: 3600 Euro

Das neue Haus ist endlich fertig eingerichtet und einzugsbereit. Nur im Keller, da gibt es einen Raum, in dem noch etwas ganz ganz wichtiges fehlt: 

 

Das kann bei einem technikbegeisterten Papa ja nur eines bedeuten: Das Heimkino! Und so ist es. An den Wänden kucken schon die Kabelstrippen aus der Wand, eine Leinwand ist montiert - und endlich wird auch die Ladung von Stereofluss geliefert. 

 

Die Lautsprecher kommen aus England, von der mit Preisen überhäuften Firma Qacoustics. Zwei große Standlautsprecher (Bezeichnung: 3050), die auch allein für ordentlich Musik sorgen können, werden von einem Center, 4 kleineren Boxen mit passenden Wandhaltern und einem Subwoofer begleitet. Verstärkt wird mit einem typisch silbriggoldenen Marantz SR6011 Multikanalverstärker mit ordentlich Wumms und vielen vielen vielen Eingängen. 

 

Tatsächlich war der Wunsch, auch ohne die Effektlautsprecher schön laut Musik hören zu können. So haben wir bei der Auswahl der Geräte auf diese Anforderungen geachtet, für die Stereolautsprecher und den Subwoofer ein paar extrafeine Kabel von QED sowie einen anständigen CD-Spieler von Marantz dazugesellt.

 

Der Verstärker kann nun nicht nur CDs abspielen, sondern genauso gut Spotify empfangen und schöne alte Maxis aus den 80ern vom vorhandenen Plattenspieler zum klingen bringen.

 

Eine Herausforderung war noch, den Center unter die Leinwand zu bringen. Aber Ikea-Regal sei dank, konnte man ohne viel Schmerz die Beine kürzen und hat so die empfohlenen 41cm zum Boden realisiert.

 

7.1-Abenteuer, der Statiktest kann beginnen.

 

Richtig edler Sound - ohne Kabel zu verlegen.

Elac Air-X 407

Budget: 5500 Euro

Ein sehr großes L, bestehend aus Wohnzimmer und Esszimmer. Nagelneues Parkett, Hamburger Fußleisten und frisch lackierte Türrahmen. Wie soll man hier nun ordentlich Lautsprecherkabel verlegen?   

 

Gar nicht. Um die Räumlichkeiten mit Klang zu füllen, der höchsten Ansprüchen genügt, reicht es aus, auf einen modernen Kunstgriff zurückzugreifen: Die aus Kiel stammenden Standlautsprecher in weißem Klavierlack bekommen die Musik einfach per Netzwerk zugespielt.

 

Durch jeweils eine normale Steckdose erhalten die perfekt abgestimmten, in den Lautsprechern befindlichen Verstärker ihren Strom. Die Musik dagegen kommt über ein eigens aufgebautes Netzwerk, ganz unscheinbar aus dem Sideboard. Dabei spielt es keine Rolle, ob hier ein Streamingdienstleister, ein CD-Spieler oder der Fernseher die Quelle ist. 

 

Wunderbarer, kräftiger und großer Klang kann nun die Gemächer erfüllen. Und wird auch dem Anspruch wirklich großer Lautstärken spielend gerecht.    

 

Ein ganz typisches Beispiel, wie viel Sinn moderne Stereoanlagen für ganz normale Menschen machen können. Viel Spaß mit der Anschaffung!  

Platten kabellos hören? No Problem.

KEF LS50, audiolab M-One, Dynaudio Stand 3x

Budget: 2600 Euro

Ein neuer Plattenspieler allein bringt noch keinen guten Klang. Diese Erkenntnis ist nicht aussergewöhnlich. Was aber, wenn dazu noch CD's und Spotify kabellos und tadellos gehört werden sollen? 

 

Ein Architekt zieht mit der Familie vom Land in die Großstadt und muss sich Gedanken über Klang im neuen Domizil machen. Keine leichte Aufgabe, die mit dem Kauf eines neuen Plattenspielers angegangen wird.

Nun muss aber ja auch der Klang irgendwo rauskommen und die 25 Jahre alte Fisher Anlage ist nicht opportun.   

 

Ein Ortstermin mit Stereofluss brachte die Erkenntnis, dass eine kabellose Lösung nahe liegt. Weitere Quellen sollen ein CD-Spieler und auch Streaming mit Spotify sein.   

 

Dynaudio Connect ist ein kleines Gerät, welches Eingänge für analoge und digitale Quellen bietet und zusätzlich als Spotify Connect Empfänger in das heimische WLAN eingebunden wird. All die Musik, die hier nun "reingeht", wird per eigenem Netzwerk an die hochwertigen Dynaudio Xeo Lautsprecher weitergeleitet. Insofern fällt die Verbindung der Geräte per Kabel aus und die Aufstellung im Raum eröffnet ungeahnte Möglichkeiten.       

 

Nach der gar nicht so schwierigen Entscheidung, welche Geräte am besten gefallen, haben wir uns die Geräte live im neuen Haus angehört. Was schnell auffällt: der interne (abschaltbare) Verstärker des Plattenspielers klingt irgendwie dumpf. Die Lösung mit einem zwischengeschalteten Phono-Vorverstärker von Pro-Ject bringt den Klang ganz eindeutig wieder ins Lot.  

Nun wird noch ausgiebig zwischen den Quellen hin- und hergewechselt, die ganze Familie startet einen Spotify-Kampf und so wird wirklich jede Musikrichtung auf den neuen Lautsprechern durchgetestet. Ein erstaunter Sohnemann kann kaum glauben, dass diese zierlichen Lautsprecher so viel mehr Sound als seine eigenen (3x so großen) bieten. Hier ist wohl noch nachzuarbeiten ;-)

 

Herzlichen Glückwunsch zu dieser modernen, unscheinbaren und ungemein praktischen Stereoanlage!  

Super: Ich sehe Rot!

KEF LS50, audiolab M-One, Dynaudio Stand 3x

Budget: 2500 Euro

Es gibt immer einen Weg, die moderne Stereoanlage wirklich auch passend zum Wohnraum zusammenzustellen. Und sich mit moderne Formen des Musikgenusses anzufreunden.     

 

Diese Kundin gibt ein klares Bekenntnis zur Farbe rot ab: Der Teppich im Wohnzimmer ist rot und die Stühle sind mit rotem Leder überzogen. Der Tisch und die zwei Katzen liefern mit tiefem Schwarz einen passenden Gegenpol. 

 

Beim ersten Hörversuch waren die Wunschlautsprecher ebenfalls noch schwarz. Nach einiger Zeit wurden sie heller, nun titan. Aber warum eigentlich nicht gleich rot? Auf schwarzen Ständern passen die roten doch ganz einfach fabelhaft zur restlichen Einrichtung! 

 

Gesagt getan, die roten KEF LS50 auf schönen schwarzen Ständern von Dynaudio sollen es sein. 

 

Die nächste Frage lautet dann: Durch welche Geräte wird die alte Stereoanlage abgelöst? Wir stehen vor einem schwarzen Klotz aus Plastik, bestehend aus Kassettendeck, CD-Spieler, Radio und Verstärkereinheit.   

 

Ganz einfach: Ein M-One von audiolab erledigt alles auf einmal. Er harmoniert sehr gut mit den LS50, er hat Bluetooth an Bord und für den Fall der Fälle digitale und analoge Eingänge. Braucht man die Eingänge denn nun überhaupt? Was ist mit den alten Schallplatten, den Mix-Kassetten und den gebrannten CDs, die ja wieder in voller Schönheit gehört werden sollen - soll man wirklich einen neuen Gerätepark anschaffen?

 

Die Lösung ist das Abonnement bei einem Musikanbieter wie Spotify. Eine eingehende Recherche bezüglich der Musikauswahl überzeugt von der Vielfalt, eine Einweisung in die praktische Bedienung an iMac oder iPad nimmt die Furcht vor der digitalen Welt. Alte Mix-Kassetten werden als Playlist angelegt, die raren Rockplatten sind in tadelloser Qualität vorhanden. Ab sofort gibt es keine weiteren Quellen, es wird ganz einfach per Bluetooth auf den M-One gestreamt.  

Als Sahnehäubchen kommt hinzu, dass die Lieblingsmusik nun auch auf dem Mobiltelefon gespeichert wird und einfach im Auto weitergehört werden kann. 

 

Doch auch Bluetooth kann mal seine Macken haben. Um diese zu umgehen und die Vorzüge eines stabilen WLAN Netzwerkes zu nutzen, schließen wir noch ein kleines, unsichtbar hinter dem M-One verborgenes Gerät von Google an. Nun kann die Musik ohne den Umweg über das Tablet oder Handy direkt vom Verstärker abgespielt werden. Perfekt! 

 

Darauf ein Glas guten Rotwein :-) Prost!

Ganz klein aber ganz viel.

neat acoustics Iota Alpha, Creek Evolution 100A und Auralic Aries Mini mit Ultra Low Noise Netzteil

Budget: 4450 Euro

Wenn schon, denn schon. Die moderne Stereoanlage für Anspruchsvolle erfordert kein kompliziertes Rack und hat keine 2 Meter hohen Lautsprecher. Sondern sie ist Mini und liefert Maxi.   

 

Wirklich lange hat sich diese Kundin schon mit dem Gedanken getragen, etwas aussergewöhnliches zu tun. Dass sie damit dem Zeitgeist entspricht, war ihr sehr egal. Hauptsache, die Qualität stimmt und das Ergebnis klingt wirklich gut.

 

Stereoanlagen sind heute zunehmend keine riesigen Türme mehr. Sie fügen sich kaum sichtbar in die Wohnräume ein und liefern doch exzellenten Klang. Die Iota Alpha Lautsprecher der britischen Manufaktur neat acoustics spiegeln dies wider: gerade mal 45cm hoch und 20cm breit sind sie. Na los, Zollstock raus und staunen! Was sie trotzdem tun: großen Klang produzieren. Mit dem feinen Bändchenhochtöner und dem nach unten strahlenden Basslautsprecher liefern sie fein abgestimmten, extrem transparenten Sound. Weißer Schleiflack war die Wahl - schwarz und Holzfurnier ist ebenfalls erhältlich.

 

Die Lautsprecher sind nicht anspruchsvoll, aber es sollte doch die Extraschippe Kraft sein. Bei Hörtests lies sich das Gefühl nicht loswerden, dass der Creek Evolution 100A Verstärker einfach noch mehr aus den neat rausholt, als der 50A. Was ein Wunder, er hat die doppelte Anzahl Watt und ein noch fetteres Netzteil!  

 

Schallplatten, CD's, Kassetten, Minidisc, alles kein Problem mit dem Creek. Aber die Einzige wirklich notwendige Quelle ist heute ein Aries Mini von Auralic. Er empfängt den Tidal-Stream in CD-Qualität und hat eine SSD in seinem kleinen Bäuchlein. Hierauf können problemlos verlustfrei gerippte CD's oder hochauflösende digitale Musik kopiert werden. Ein NAS oder den USB Stick kann man natürlich auch anbinden, aber warum? Die Auralic App Lightning DS ist ein Traum: die Bedienung ist unerreicht. Die Pflege der Musiksammlung vom Computer aus ist so einfach wie Emails schreiben.  

So, wie es der Creek 100A sein musste, so sollte auch bei der Musikquelle nichts unversucht bleiben, den Klang auf den Gipfel zu treiben. Also wurde das Standardnetzteil des Auralic Aries durch das optionale Ultra Low Noise Netzteil ersetzt. Hört man das denn? Was für eine Frage. 

 

Herzlichen Glückwunsch, zu dieser leider noch aussergewöhnlichen, sehr modernen Stereoanlage. Mehr davon!  

 

Da zuckt die Nadel und wackeln die Wände.

Luxman L-505uX, Marantz NR-1506 und Sonos Connect

Budget: 5200 Euro

Zum Einen musste ganz behutsam, aber doch kompromisslos mit einer lang gepflegten Hifi-Tradition gebrochen werden. Zum anderen sind Flachbildfernseher nicht für den Sound von 8-Zylinder-Motoren geeignet: 

 

Der Kunde ist schon lange einer der schönsten Nebensache der Welt, High Fidelity, verfallen. Mit der Zeit allerdings kommt auch eine feine Vorstufe aus der Schweiz in ein Alter, in dem die Restaurierung nicht mehr weiter hilft. Ein neuer integrierter Verstärker war letztendlich das heilende Mittel. Dieser musste mindestens vier analoge Eingänge mitbringen: für Bandmaschine, CD-Spieler, Plattenspieler (Mikro Seiki mit Benz MC System) sowie ein Sonos Connect. Dazu war der Anschluss von zwei Paar schwedischen Mirsch Lautsprechern opportun: OM 21 und OM 71. 

 

Mit Hilfe des Luxman L-505uX konnte die Vorstufe sowie die Endstufe abgelöst werden. Kompromisslose Qualität aus Japan, mehr als ausreichend Kraft für die Aufgaben und eine Gestalt, die aller Ehren Wert ist. Doch was war das? Beim Abspielen von Platten knisterte die linke Seite, fiel dann ganz aus! Stereofluss wäre nicht der richtige Partner, wenn nicht augenblicklich der riesige Plattenspieler in die Fachwerkstatt gebracht worden wäre. Dort wurde dann auch das Problem identifiziert: Eine marode Lötstelle vorne am Tonarm erforderte eine kurze Operation und angemessenen Ersatz durch neue Kabel. Einen Tag später klingen die Platten wieder: Monstermäßig. Da im Hause bereits einige Sonos-Geräte vertreten waren, machte es Sinn auch die "Hauptanlage" zu integrieren. Nichts einfacher als das - mittels eines unsichtbaren Sonos Connect Moduls. 

 

Weil der Autonarr gerne Top Gear und die Nachfolger bei amazon sieht, war des Weiteren der Wunsch den Sound des Fernsehers zu verbessern. Ein altes 2.1 System war noch vorhanden, so dass lediglich ein Verstärker mit HDMI Ein- und Ausgängen vonnöten war. Der Marantz NR-1506 ist im Gegensatz zu normalen Mehrkanal-Verstärkern eine Wohltat: Die Bauhöhe misst lediglich die Hälfte - er tut aber alles was er soll. Von nun an klingen die V8-Motoren wirklich nach etwas, sei es über Apple TV, T-Entertain Receiver, Blu-Ray Player oder einfach einen beliebigen Fernsehsender. Verkabelung, Einstellungen, Anleitung, alles gerne und zur vollen Zufriedenheit erledigt. 

So macht Hifi doch Spaß! 

 

More Style - less Mief.

Dynaudio Xeo 4 mit Ständer Stand 3x sowie Dynaudio Xeo Connect für den Anschluss des Computers.

Budget: 2000 Euro

Jeder, wirklich jeder hat eine 20-30 Jahre alte Stereoanlage von Technics, Harman, Pioneer oder ähnlichen im Wohnzimmer stehen. Einige Mutige tun etwas dagegen ;-)   

 

Diese Stereoanlagen bestehen typischerweise aus 3-4 Bausteinen, die sich jeweils auf eine Tätigkeit konzentrieren. 44cm breit und genauso hoch ist der Turm in der Regel. Kabelgewirr am Heck und Millionen von Knöpfen vorne. In den Komponenten selbst ist eine Menge Platz für Staub und überhaupt Platz. 

 

Kaum vorstellbar, aber eine Kundin hatte die Idee, sich im Rahmen von Renovierungsarbeiten von diesem Monster zu befreien. Was tun?

 

Die Dynaudio Xeo 4 ist ein vollwertiger Regallautsprecher. Das Besondere: In ihm stecken 4 kleine aber sehr kräftige Verstärker! Und: sie benötigen jeweils eine Steckdose für Strom - sonst aber nix. Das liegt an dem smarten kleinen "Connect" Kistchen, in dem alle notwendigen Anschlussmöglichkeiten stecken und welches kabellos Musik an die Lautsprecher sendet. 

 

Die Dame steckt das kleine schwarze Ding an ihren Computer und hört ohne weitere Einrichtung wahrlich ausgewachsenen Sound über ihre neuen Lautsprecher. Weisser Schleiflack, hochwertige Bauteile, handmade in Skanderborg, Dänemark! Die beiden stehen auf schlichten weißen Ständern und sind wahlweise ein stilvoller Einrichtungsgegenstand oder eben Stereoanlage für die kommenden Jahre. Unvorstellbar, dass so etwas mal unmodern werden sollte!  

 

Neue Wohnung - Neue Stereoanlage (WOW).

audiolab M-PWR, M-DAC, M-CDT mit KEF LS50 Lautsprechern und Sonos Connect und QED Kabeln und Steckern.

Budget: 3500 Euro

"Eine neue Wohnung ist wie ein neues Leben, schanananananaaa..." - da fehlt nur noch: Musik! Und weil Style einfach was Feines ist und Wände nicht so ganz einfach geöffnet werden können, muss folgende Lösung her:  

 

Die fröhliche Familie findet mitten in Hamburg eine ruhige, große und einfach tolle Wohnung. Ein willkommener Anlass, auch die alte, pappige Stereoanlage endlich mal gegen ein richtig tolles und zeitgemäßes System auszutauschen.    

 

Die Lautsprecher standen fest: Nach einem Schaufensterbummel einige Wochen zuvor war sofort klar, dass alles von den weißen LS50 von KEF (die mit dem blauen Koaxialchassis) ausgehen musste. Wir haben also 4 Verstärker genommen, die optisch gefielen und haben uns durch Billy Jean gehört. Das Ergebnis war dann zum Glück die M-LAB Serie von audiolab. Denn diese Anlage ist optisch einfach ein Traum und passt hervorragend zur hellen Einrichtung der Familie. Technisch besteht die Anlage aus einer Endstufe, dem passenden CD-Spieler und: dem legendären M-DAC. Neben dem Design und der Power, die diese zierliche (nur 27cm breite) Anlage bietet, ist die Steuerung des CD-Spielers ganz besonders gelöst: Er besitzt vor allem einen Slot-In Schlitz und einen Power Knopf. Sonst eigentlich nichts. Denn gesteuert wird er über die Fernbedienung des M-DAC, der auch die Titelanzeige übernimmt. Smartes Understatement! 

 

Um die musikalischen Mitbringsel des häuslichen Amazon Prime Abonnements ('music unlimited') ausnutzen zu können und zudem im angrenzenden Esszimmer gleichzeitig Musik hören zu können, wurde ein Sonos connect an den M-DAC angeschlossen und ein Sonos Play:1 im Esszimmer auf der Anrichte platziert. Radioempfang ist über das im Sonos integrierte TuneIn ebenfalls an Bord.          

 

Die Verkabelung der Lautsprecher mit der Endstufe erfolgt durch hochwertige Kabel, die tatsächlich nicht nur "engineered" oder "designed", sondern auch wirklich "made" in England sind. 2x 14 Meter QED Performance Original sind notwendig, um allen potentiellen Gegebenheiten der neuen Wohnung gerecht zu werden. Denn noch steht nicht 100% fest, wo am Ende tatsächlich alles stehen wird... Konfektioniert wurde das Kabel mit passenden original QED Screwloc Bananensteckern. 

 

Zuletzt wurde das WLAN vom anderen Ende der Wohnung mit einem Devolo Zusatzgerät ins Wohnzimmer geholt und tut dort nun kräftig seinen Dienst. So konnte das Sonos connect Gerät schnell installiert werden und der kleine Sonos Play:1 Lautsprecher im benachbarten Esszimmer hinzugefügt werden. Jetzt kann jederzeit überall perfekter Klang genossen werden - eine tolle moderne Stereoanlage. 

 

Langsam aber sicher ist Geschichte Geschichte.

Creek Evolution 50A und 50CD mit QED uPlay Plug Bluetooth Empfänger sowie QED Cinch Kabeln.

Budget: 2200 Euro

Wenn die geliebte Vintage Stereoanlage so langsam aber sicher ihren Geist aufgibt. Und die moderne Art Musik zu hören zu verlockend wird. Dann ist es höchste Zeit für ein anständiges Update:  

 

Als Architekt ist der Kunde wertigen und langlebigen Dingen gegenüber sehr aufgeschlossen. Nicht zuletzt ist das Flötotto Regal, in dem die Hifi-Anlage, die Platten und die CDs stehen, bereits unsichtbare 40 Jahre alt. Mehr als 20 Jahre davon vollzog der Technics Verstärker seinen Dienst - allerdings zuletzt recht anfällig. Der zweite Grund, sich an Stereofluss zu wenden war der Sohnemann und das Deezer Abo im Hause. Wichtig aber zunächst: der immer noch fitte Denon Plattenspieler sollte integriert werden.   

 

Der erste Punkt wurde nach ausgiebiger Betrachtung alternativer Verstärker-Formen und Kombinationen mit CD-Spielern durch die Wahl einer Kombination von Creek abgehakt. Der schlanke, integrierte Creek Evolution 50A Verstärker sowie der passende CD-Spieler Evolution 50CD (inklusive DAC) sind ein Traumpaar. Wer einmal an diesen Reglern gedreht hat, könnte versucht sein, um die Produkte der großen Hersteller heutigen Datums einen großen Bogen zu machen.     

 

Damit der vorhandene Plattenspieler von Denon (ein Vorgänger des derzeitig erhältlichen 300er Modells) auch ältere Platten kräftig aber für die Lautsprecher schonend an den Verstärker liefert, wurde ein Vorverstärker dazwischen geschaltet. Der Box S von Pro-Ject hat einen schaltbaren Subsonic Filter integriert, wodurch Frequenzen unter 20Hz (für das menschliche Ohr nicht hörbar) von vor allem älteren Schallplatten eliminiert werden. Die Lautsprecher danken durch geringeren Ausschlag der Chassis.    

 

Klanglich höchstwertiges Streaming von Musik sollte unabhängig vom WLAN gewährleistet sein. Und zwar sowohl von der Musikplattform Deezer als auch von auf einem Samsung Tablet gespeicherten MP3 und ALAC Dateien. Hierzu wurde ein externer Bluetooth-Empfänger von QED (uPlay Puck) verwendet. Per aptX Standard, der in CD-Qualität Daten empfängt, sind nun der modernen Art Musik zu hören keine Grenzen mehr gesetzt.

Übrigens: Seit Android 6 (Marshmellow) kann der SD-Kartenslot tatsächlich auch Karten mit 128GB Volumen aufnehmen bzw. lesen. Ideal, wenn man an die 200 CDs besitzt.      

 

Somit sind alle gewünschten Funktionalitäten erreicht und die nächsten 20 Jahre können kommen. Sollte sich ein Streamingstandard ändern, kein Problem: Der Verstärker hat analoge Anschlüsse für alle externen "Ermöglicher" und bleibt qualitativ unangefochten. Der CD-Spieler mit seinem spitzen-DAC kann an optischen, coaxialen sowie USB Eingängen alle digitalen Mitspieler an den Verstärker weiterleiten. Alle Geräte sind durch hochwertige Kabel von QED verbunden. Jeder Musikfreund sollte einmal vernünftige Cinchkabel in der Hand gehalten und gegen die günstigen aus dem Elektronikmarkt verglichen haben. Keine Frage, dass hier ein gehöriger qualitativer Unterschied besteht.    

 

Mehr Stereoanlage ist eigentlich nicht notwendig.

Elac 247.3 mit NuPrime DAC-9 und Endstufe STA-9 sowie Auralic Aries Mini für Tidal Hifi & eigene Musik

Budget: 4600 Euro

Im Wohnzimmer einer Familie mit drei Kindern ist viel los. Bei diesem Kunden schon immer auch in musikalischer Hinsicht. Eine Rundumerneuerung stand an - es sollte state-of-the-art sein und richtig Spaß machen.  

 

Lange schon hat der Kunde ein Faible für Lautsprecher des Kieler Herstellers Elac. Vor 10 Jahren kamen die Geburtstags-Standlautsprecher 207 'Anniversary Edition' ins Haus. Ein Geschenk, das Elac sich und seinen Kunden zum 80sten Geburtstag machte. Verstärker und CD-Spieler von NAD passten vom Kräfteverhältnis ausgezeichnet, später kam ein Apple Airport Gerät zum streamen von Musik hinzu. 

 

Die aktuelle Linie bei Elac, die eine Kombination aus edelster und aktuellster Ausstattung bietet und die Leistung im Tieftonbereich nochmals steigert, ist die FS 247.3. Für einen Preis von 2.200€ bekommt man ganz einfach: Sound pur. Vorausgesetzt natürlich, ein potenter Verstärker ist in der Lage auch die letzten Reserven aktivieren, kann auch bei geringer Lautstärke den vollen Dynamikumfang der Musik zur Geltung bringen.

 

Die kompakte, unscheinbare Lösung aus Digital-Analog-Konverter und Endstufe des kalifornischen Herstellers NuPrime bietet mit einem einmaligen Verstärkerkonzept genau die benötigte Kraft und Schnelligkeit. Für nicht einmal 1.800€ kann die Familie Klassik, Rolf Zuckowski, Heavy-Metal oder elektronische Töne leise, lauter, laut oder auch sehr sehr laut in gleichbleibender Qualität genießen. Das schönste (zumindest für den Hausherrn): die Endstufe ist durch einfaches Hinzunehmen einer zweiten als Doppel-Mono-Endstufe mit 290 Watt aufrüstbar. Ein mit 850€ bezahlbares Upgrade. 

 

Im Laufe der Jahrzehnte sind an die 500 CD's im Haushalt zusammengekommen. Was tun? Man könnte einfach einen CD Spieler nehmen und weitermachen wie bisher. Die modernere und ohne Frage bessere Alternative ist jedoch ein audiophiler Streamer von Auralic: der Aries Mini. Er wird einfach an den NuPrime DAC angeschlossen. Er hat die Größe von 3-4 gestapelten CD's und in seinen Bauch passt eine SSD Festplatte. Der Kunde hat sich die Mühe gemacht und alle 500 CD's in verlustfreie Dateien umzuwandeln und diese auf die Festplatte des Aries zu kopieren.

Die iOS App von Auralic namens 'Lightning DS' hat dann in windeseile die Dateien kategorisiert und stellt diese so komfortabel und schnell wie keine andere App auf dem Markt zur Verfügung. Die Integration des Tidal Streaming-Accounts ist ebenfalls gegeben, die Musik wird über die integrierte WLAN Antenne des Aries empfangen.  

 

Letztendlich wird die Stereoanlage nun nur noch per iPad oder iPhone gesteuert. Die eigene Musik steht in der selben Qualität wie von CD zur Verfügung. Dazu besteht die Möglichkeit, über Tidal jederzeit aus 40 Millionen Titeln in CD Qualität zu wählen, sowie jeden Radiosender der Welt über das Internetradio zu empfangen.  

 

Eine absolute Traumanlage. Sie ist ein sehr gutes Beispiel für die Grenze, ab der auch für geschulte Ohren nur noch Nuancen an besserem Klang wahrnehmbar sind. Bei Geräten, die allerdings ein Vielfaches kosten.

Zur Inspiration oder Nachahmung absolut empfohlen. 

Flexible Stereoanlage mit Kraft & Intelligenz

Dynaudio Xeo 2 drahtlos und aktiv mit Yamaha CD-NT670 CD-Spieler mit WLAN & Spotify Connect

Budget: 1900 Euro

Das Esszimmer des Geschäftsführers eines mittelständischen Unternehmens ist größer geworden. Die Mini-Anlage ist nicht mehr zeitgemäß - eine neue Lösung soll maximal flexibel in der Aufstellung sein und zudem kraftvoll genug, um auch mal richtig laut abzurocken.  

 

Diese art silbrig-goldene Ministereoanlage hat wohl jeder in seinem Leben schon mal gesehen. Sieht ganz schick aus, hat CD und Radio. Die passenden Lautsprecher, mit Holzfolie beklebt, hängen an seidigdünnen Kabeln dran, wiegen 250 Gramm und der Sound... naja.

Für ein 12qm Kinderzimmer sicherlich ausreichend - nicht jedoch für die dynamische Untermalung eines Abends mit Freunden im 30qm Esszimmer mit Terrassenanschluss. Schließlich soll auch mal richtig aufgedreht werden, wird es mal später. 

 

Eine Vorgabe des Hausherrn und seiner Frau: Der Formfaktor sollte nicht vollkommen verändert werden - Understatement bitte.

Die Dynaudio Xeo 2 Lautsprecher kommen von der Größe her sehr zurückhaltend daher, bieten aber durch den eingebauten Verstärker und die digitale Steuerung der Dynamik die Möglichkeit, sowohl leise als auch sehr laut richtig starken Klang zu erzeugen. 

 

Durch die aktiven Lautsprecher wird nur noch eine Quelle benötigt. Im Falle der Xeo 2 kann dies auch lediglich das Handy oder Tablet sein - denn die kabellose Verbindung per Bluetooth bringen sie mit. Sollen jedoch auch CD's gehört werden, Samstags die Bundesliga im Radio und die Spotify Playlisten - dann macht ein Gerät besonders viel Sinn: Der Yamaha CD-NT670D aus der Pianocraft Serie. All diese Möglichkeiten hat er trotz der kompakten Maße an Bord, in einem silbernen oder schwarz anodisierten Gehäuse mit absolut edlem Erscheinungsbild. 

 

Nichts ist für die Ewigkeit - und auch der Platz einer Stereoanlage oder der zugehörigen Lautsprecher muss heute nicht mehr festgelegt sein. Absolute Flexibilität bietet der Anschluss des Yamaha Gerätes an den Dynaudio Hub. Dieser verbindet sich drahtlos mit den Xeo Lautsprechern. 

 

Diese vollwertige Stereoanlage ist drahtlos, kompakt, kräftig: Eine moderne Lösung!

 

Kopfhörer erfordern Verstärker der Sonderklasse

NuPrime HPA-9 Kopfhörerverstärker und DAC-9

Budget: 1700 Euro

Ein Kunde möchte das letzte Quentchen Musik aus seinen High Resolution Dateien heraushören. Der Kopfhörer kommt von Grado aus Brooklyn und benötigt nun einen passenden Verstärker. Nachdem unterschiedliche Geräte verglichen worden waren, fiel die Entscheidung für den günstigsten - aber mit Sicherheit individuellsten Verstärker sowie den passenden DAC. 

 

 

Ein Kopfhörer aus Mahagoni, handgefertigt in Brooklyn, New York. Allein diese Entscheidung war nicht einfach - zu viele gute Produkte sind heute in der Preisklasse um die 1000 Euro erhältlich. Doch der Kunde nahm sich die Zeit und Muße, die Auswahl einzugrenzen und sich letztendlich von seinem Ohr leiten zu lassen. Dieser Kopfhörer hatte genau die Art von Darstellung, die subjektiv gesucht worden war.  Nun galt es, den richtigen Verstärker für den Kopfhörer zu finden. 

 

Und genau so verfuhr der Kunde auch bei dieser Auswahl. Music Fidelity, Bryston, so klangvolle Namen gehörten zum Kreis der engeren Auswahl. Auf den Norddeutschen Hifi Tagen gelang es dann, noch einen bis dato recht unbekannten Hersteller aus San Francisco hinzuzunehmen. Jedoch noch nicht zu hören. Die Neugierde war geweckt und etwas später konnte der NuPrime HPA-9 bei Stereofluss ausgiebig getestet werden. 

 

Verglichen wurde der HPA-9 mit dem größeren Modell NuPrime DAC-10H, die Quelle war ein Fiio Player mit DSD und HiRes PCM Musikdateien. Doch das Gesamtbild, sowie die einfache Bedienung z.B. des high / low gains gaben den Ausschlag für das kompakte Modell in Kombination mit dem passenden DAC-9. 

 

Bei Bedarf kann nun durch einfache Hinzunahme der STA-9 Endstufe auch ein paar passive Lautsprecher angemessen verstärkt werden. (Und - das sei noch als Sahnehäubchen hinzugefügt: Durch Hinzunahme einer zweiten STA-9 Endstufe können im Doppelmono Betrieb auch unfassbare 290 Watt aus diesen exzellenten kleinen Geräten gekitzelt werden. Einmalig!)

 

Onebox Ade - wobei: Wireless Aktiv Sound ist ok.

Dynaudio Xeo 2 Aktvilautsprecher, Wireless

Budget: 1300 Euro

Ein Arzt und seine Familie hat sich nach langer Musikabstinenz eine Musikanlage mit Airplay im Onebox Design ins Wohnzimmer gestellt. Leider klang sie schlechter als das Küchenradio. Es galt, mal einen Vergleich zu etwas praktischem mit Stereo-Klang zu versuchen.

 

Der Schnitt der Wohnung erfordert eigentlich zwei Stereoanlagen - obwohl Wohnzimmer und Esszimmer eigentlich ineinander übergehen. Aber eben nicht so richtig. Und der Fernseher hat auch keinen guten Ton. Und die CD's sind im Keller verschwunden, Musik wird ausschließlich iTunes und Spotify über Airplay gehört. 

 

Die Idee war also, eine Musiklösung zu finden, die ohne Probleme von Zimmer zu Zimmer wandern und drahtlos angesprochen werden kann. Und dem Fernseher Leben einhaucht. 

 

Bevor gehandelt wurde, wurde gehört. Wir haben ausgiebig zweit unterschiedliche Paare Aktivlautsprecher gegen den vorhandenen Klotz und das Küchenradio gehört. Immer wieder haben wir neue Makel an der vorhandenen Lösung gefunden. Sie scheppert, sie hakelt, sie verschluckt. Speziell ein Lied von Jan Delay (Klar) wurde öfter gehört und es war schon erstaunlich, was an Basslauf zu hören, bzw. nicht zu hören war. Klar, die 1 des Taktes konnten alle. Aber den Lauf dazwischen, den konnte nur ein Paar: 

 

Die Dynaudio Xeo 2 Lautsprecher sind diese Lösung. Sie sind aktiv, benötigen keinen Verstärker. Sie sind kabellos, das bedeutet sie benötigen ausser jeweils einer Steckdose für den Strom keine Kabel. Sie verstehen sich kabellos. Und sie können über Bluetooth kabellos mit Musik von mobilen Endgeräten versorgt werden. Oder, wie hier: Sie werden, zumindest wenn sie im Wohnzimmer stehen, per optischem Kabel mit dem Apple TV Gerät am Fernseher verbunden und können so Musik auch über Airplay empfangen.   

 

Die silbergraue Lautsprecherabdeckung, die magnetisch am Lautsprecher haftet, muss sein. Denn kleine Kinder haben rasendes Interesse an Hochtönern. Aber sie ist langweilig und passt nicht in das schöne Ambiente des Wohnzimmers. Daher hat die Familie sich für die Individualisierung mit einem passenden Farbton entschieden. Hier die Farbe Mintgrün. Nur eine auf der Skala von insgesamt 30 erhältlichen Farben. 

 

Zum Glück kann die vorhandene Lösung 8 Wochen lang zurück (nach Berlin) gesendet werden. Puh. Endlich guter Sound! 

 

Surround System reloaded: Die Würfel müssen raus!

Qacoustics 3050 und Denon AVR-X2200W

Budget: 1900 Euro

Für einen Werbefachmann war es an der Zeit das Einstiegs-Surround-System aus Deutschland gegen etwas anständiges aus England einzutauschen. Wichtig waren gute Standlautsprecher und ein Receiver, der auch für den Stereobetrieb geeignet ist. Denn Musik läuft doch noch häufiger als Filme. 

 

Das vorhandene Surroundsystem war der Klassiker der 90er Jahre: 4 kleine Würfellautsprecher, ein kleiner Center und ein dicker Subwoofer, angeschlossen an einen günstigen 5.1 Receiver. Die Effekte von Transformers 1-4 wurden ziemlich eindrucksvoll wiedergegeben.

Musik konnte man jedoch nur sehr minderwertig hören. 

 

Nach wochenlanger Recherche, (die sicherlich viel Freud und Leid verursachte) fand der Kunde den unbestrittenen Preis-Leistungs-Sieger aus England: Den jungen, aufstrebenden Lautsprecherhersteller Q Acoustics und seine 3000er Serie. Und über die Händlersuche auf Q Acoustics.co.uk dann auch noch Stereofluss als Q Acoustics-Händler im Hamburger Raum. 

 

Die Standlautsprecher 3050 sahnen einen Preis nach dem anderen ab, sie klingen einfach toll. Dazu gesellt sich eine besondere Optik: der optionale Walnusslook, passend zur vorhandenen Einrichtung des Kunden. Natürlich sind die Lautsprecher auch in hochglanz weiß oder schwarz, oder aber ganz extravagant mit Leder bezogen zu haben. Die Idee, endlich wieder richtig klangvoll Musik zu hören und zusätzlich einen sehr stark aufgewerteten Surroundsound für so einen ansprechenden Betrag zu erhalten - einfach zu verlockend. 

 

Bei der Gelegenheit sollte auch gleich ein neuer Receiver her. Bestellt wurde der Denon AVR X1200W, ein Erfolgs-Einstiegsmodell, sehr sehr beliebt. Der Wunsch hatte nur einen Haken: Für die Stereo bzw. Musikwiedergabe eignet sich die nächst bessere Version, der AVR X2200W sehr viel besser. Denn dieses Gerät hat z.B. eine Pure Direct Taste, mit der bei der Audiowiedergabe die Surroundkanäle umgangen werden und die Musik so ungehindert durch die (im Gegensatz zum 1200er besseren) Bauteile an die Q Acoustics 3050 Standlautsprecher strömen kann.  

 

Das Argument "Musik" war neben den noch besseren Technologien zur Bildwiedergabe gut genug, um die Entscheidung für den 2200er zu fällen. Wieder einmal hat sich die Beratung von Stereofluss gelohnt - übrigens auch preislich. 

 

 

Lautsprecher gesucht: Ersatz für große Relikte und dazu etwas mobiles, aktives. 

KEF Q300 und Audioengine A5+

Budget: 1200 Euro

Ein Vermarktungsprofi wollte sich von seinen riesigen 80er Jahre Lautsprechern im Holzdekor trennen. Zudem sollte endlich guter Sound in Küche und am TV herbei. 

 

 

Die vorhandenen Lautsprecher waren, was Kunden häufig als "Liebhaberteile" bezeichnen. Also minimum 20 Jahre alte, großvolumige Lautsprecher. Zu allem Überfluss waren sie hier über ein dünnes Käbelchen mit ausgenudelten Enden und ohne Markierung mit dem Verstärker verbunden. Die vorhanden Exemplare waren von Yamaha und man konnte die Höhen am Lautsprecher mittels eines Rädchens einstellen - tja. Sie lagen über Eck in der Altbauwohnung im Regal knapp unter der Decke. Die Küchenlösung bestand aus einem kleinen 2.1 Computerlautsprecherset. Es begann vielversprechend! 

 

Der Kunde hört vornehmlich Hiphop und elektronische Musik über Apple Music und die iTunes Bibliothek via Airplay. Hierzu hängt an dem Yamaha Verstärker ein Apple Airport Express - zwar analog, aber funktional in Ordnung. Ausgiebig haben wir uns vor Ort durch die Playlisten gehört.

Als passiver Ersatz der Relikte dienten ein paar weiße KEF Q300, die mit ihrem unverwechselbaren Uni-Q Chassis nun wunderbar mit modernen Einrichtungsgegenständen wie etwa den SE 68 Stühlen von Wilde & Spieth und harmonieren. Der klangliche Funke sprang gleich durch die Boxen - vom vorhandenen Verstärker durch ein neues Kabel mit Bananensteckern von Oehlbach.  

 

Die aktiven Lautsprecher, die sowohl in der Küche als auch am Fernseher für guten Klang sorgen sollten standen von vornherein fest: Audioengine A5+. Denn in dieser Preisklasse sind sie einmalig und auf jeder Hifi-Messe gern genommene Partner im Bereich "affordable audio". Trotz ihrer Maße und der integrierten A/B-Verstärker sind es ausgemachte Stereolautsprecher und für das Nahfeld am Computer viel zu schade.

 

Der amerikanische Hersteller Audioengine baut nicht nur ausgezeichnete Lautsprecher, sondern kümmert sich mit viel Einsatz auch um deren kabellose Anbindung. Das Produkt W3 besteht aus einem Sender und einem Empfänger. Der Sender wird an jede beliebige Quelle gesteckt. Der Empfänger an jedes beliebiges Ziel, in diesem Falle den A5+ Lautsprecher. W3 baut ein ausgezeichnetes Netzwerk auf und spielt dann jeden Ton, der an der Quelle (hier Yamaha Verstärker) gespielt wird unkomprimiert auf dem zusätzlichen Paar Lautsprecher ab. Multiroom geht wirklich so einfach - denn nun hört der Kunde die Musik nicht nur im Wohnzimmer, sondern auch in der Küche. (Man kann weitere vier Geräte mit einem Empfänger ausstatten.) 

 

Um eine gehörige Portion Sound an den Samsung LED Fernseher zu bekommen, muss ein kleiner Konverter aushelfen, der das digitale (optische) Signal des TV in ein analoges für den Eingang des A5+ Lautsprechers wandelt. Merke: Moderne Fernseher haben keine analogen Ausgänge mehr. Und moderne, gut klingende aktive Stereolautsprecher bekommen diese erst. 

 

Eine spannende Aufgabe zur vollen Zufriedenheit gelöst.